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Kralenriede – Sportverein geht voran

7. Januar 2016 von
Umtriebiger SV Kralenriede. Im Sommer gab es schon den Fair-Play-Preis. Foto: Vollmer

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Braunschweig. Kralenriede setzt eine Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen: Der ortsansässige Sportverein hatte sich für den Julius Hirsch Preis 2015 beworben und dies auch durch beispielhafte Maßnahmen untermauert. Nun ist der Kreisligist durch den Deutschen Fußball-Bund mit einer Urkunde ausgezeichnet worden.


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„Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Toleranz und Gewalt – nicht nur im Fußball – gehen uns alle etwas an“, erklärt Thomas Klöppelt. „Wenn Menschen wegen ihrer Nationalität, Hautfarbe, Glaubensrichtung oder sexuellen Orientierung vom Fußball ausgeschlossen werden, ist der Fußball in seiner Gesamtheit gefragt“, so der Vorsitzende des NFV Kreises Braunschweig. In dieser Hinsicht setze der SV Kralenriede ein besonderes Zeichen, alle Sportarten des Vereins seien von Beginn an offen gewesen, der SV sei wachsam und setze sich zur Wehr, wenn die Faszination am Sport von Extremisten missbraucht werde. „Rechte Ideologien haben im Fußball keinen Platz“, sagt Klöppelt und ergänzt: „Dann ist Zivilcourage von uns allen gefragt: Vereine, Spieler, Verbände, Fans und Zuschauer“. Viele gemeinsame Anstrengungen und Projekte haben auf allen Ebenen des Fußballs bereits dazu beigetragen ein Zeichen gegen jede Art von Diskriminierung zu setzen. „Die Auszeichnung des DFB macht uns Stolz. Wir stehen für Fair Play, Anerkennung, Respekt, Toleranz und Vielfalt“, so der Vorsitzende des SV, Horst Dieter Steinert.

Julius-Hirsch-Med

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