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Kramer: „Mit Brandes mehr erreicht, als in den 20 Jahren davor“

5. Februar 2018 von
Regionalverband-Direktor Hennig Brandes. Foto: ZGB
Braunschweig. Nachdem Ingo Schramm (FDP) und Holger Herlitschke (Bündnis 90/Die Grünen) vergangene Woche bereits scharfe Kritik im „Fall Brandes" äußerten, nimmt nun Michael Kramer, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Großraum Braunschweig, Stellung in der Debatte. Dabei findet er für die Kritiker klare Worte. Seine Stellungnahme ungekürzt und unkommentiert:

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„In der Verbandsversammlung des RGB am 7. Dezember 2017 hat sich Verbandsdirektor Hennig Brandes zur Wiederwahl nach acht Jahren Amtszeit gestellt. Dabei hat er allen Verbandsvertretern die Dauer seiner weiteren Dienstzeit dargestellt und ausführlich begründet. Dazu haben FDP (Schramm) und Grüne (Herlitschke) ihre Kritik geäußert. Die große Mehrheit hat dann demokratisch Herrn Brandes gewählt. Traditionell ist es in allen politischen Gremien üblich, dass die größte Partei den Vorsitzenden stellt. Wenn ein bewährter Amtsinhaber zur Verfügung steht, gibt es allerdings keinen Grund zu einem Personenwechsel.

Michael Kramer. Foto: CDU

Zwei Monate später mit denselben Argumenten, die schon damals keine Mehrheit gefunden haben, eine Skandalisierung zu konstruieren ist unredlich und die gewählte Wortwahl zur Arbeit des Verbandsdirektors ehrabschneidend. Der Frust der „Zwei-Mann-Fraktion“ FDP und dem „Grünen-Großraum-Neuling Herlitschke“ muss groß sein, wenn diese aus reiner Selbstdarstellung den gesamten Regionalverband mit ihrer überzogenen Kritik in der Öffentlichkeit schlecht reden.

Verbandsdirektor Brandes hat als Verwaltungsleiter mit seiner pragmatischen Art und mit finanziellem Augenmaß für den Großraum Braunschweig mehr erreicht, als in den 20 Jahren davor. Organisatorisch ist der Großraum Braunschweig ein Zweckverband für die Gebiete Planung und Verkehr und kein Parlament mit Regierung und Opposition, sondern hat seine kraft Gesetz gestellten Aufgaben mit den ihm zur Verfügung gestellten Finanzen zu realisieren. Parteipolitische Visionen und Interessengruppen geleitete Phantasieprojekte haben hier keine Grundlage.“

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