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4. Januar 2016
Krankenkassen erhöhen Beiträge

Erkältet, Rückenschmerzen oder chronisch krank? Eine Krankenversicherung braucht eigentlich jeder. Symbolbild: Robert Braumann
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Braunschweig Viele Krankenkassen erhöhen zum neuen Jahr ihre Beiträge. Mit einem Wechsel kann man häufig bares Geld sparen. Die Verbraucherzentrale Braunschweig erläutert den aktuellen Sachstand. 


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Auf Anfrage erklärten die Experten vom Verbraucherschutz: „Sie können grundsätzlich die Kasse jederzeit wechseln. Dazu müssen Sie bei Ihrer alten Kasse mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende schriftlich gekündigt haben.“ Dann wäre man allerdings für 18 Monate gebunden, bevor es wieder zu einem Wechsel kommen könnte. Dabei gibt es aber eine Ausnahmeregel: Sollte Ihre derzeitige Krankenkasse einen Zusatzbeitrag einfordern, so besteht innerhalb von zwei Monaten ab Inkrafttreten der Erhöhung ein Sonderkündigungsrecht. Das gilt auch, wenn man noch keine 18 Monate beim neuen Anbieter ist. Wichtig vor einem Wechsel sei es darauf zu schauen, welche Leistungen der zukünftige Anbieter im Angebot hätte. Das wäre sehr genau zu prüfen, damit man am Ende nicht draufzahle. Ein Punkt ist der Verbraucherzentrale dabei zusätzlich wichtig: „Gesetzliche Krankenkassen dürfen keinen Kunden ablehnen, oftmals haben gerade ältere oder kranke Mitbürger diese Fehlinformation. Fakt ist, das dies den Kassen nicht gestattet ist.“

Und was ist mit den Privaten?

Ein Wechsel aus einer Privaten Krankenversicherung in eine Gesetzliche Krankenkasse ist schon ein wenig komplizierter. Vor einer eventuellen Kündigung der Privaten Versicherung sollte unbedingt abgeklärt werden, ob eine Aufnahme in die gewünschte Gesetzliche Krankenkasse überhaupt möglich wäre. Wer einfach kündigt, der läuft Gefahr am Ende ohne Versicherungsschutz da zu stehen, so die Experten. Wer aus der Gesetzlichen Krankenkasse in eine Private Krankenversicherung wechseln möchte, der muss eine Reihe von Fragen zu seinem Gesundheitszustand beantworten. Die privaten Versicherer können dann über Annahme oder Ablehnung frei entscheiden (Ausnahmen gibt es nur für den Basistarif). Mehr Informationen zu den Gesetzlichen Krankenkassen finden Sie hier.


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