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Kuratorenführung zum Thema Harz und Brocken

5. Januar 2018
Symbolfoto: Anke Donner
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Braunschweig. Am Sonntag, 7. Januar, um 11.30 Uhr führt Dr. Angela Klein die Besucherinnen und Besucher im Braunschweigischen Landesmuseum durch die Dauerausstellung zum Thema „Brockentourismus und nationale Sehnsüchte“.

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Der Harz war, vor allem auch wegen seiner Unzugänglichkeit, bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts ein eher selten bereistes Waldgebiet. Erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde er nach und nach zu einem beliebten Ausflugsziel. Auf dem Brocken entstand bereits 1736 eine Schutzhütte, und in „Brockenbüchern“ konnten Reisende ihre Empfindungen für die Nachwelt festhalten. Diese Ergüsse reichten von puren Plattheiten bis zu begeisterten Eindrücken von „Erhabenheit“ und „feierlicher Majestät“ der Landschaft. Während einige den Harz zum Symbol für Freiheit und Tapferkeit verklärten, spottete Heinrich Heine: „In diesem Buche sieht man, welche Greuel entstehen, wenn der große Philistertroß bei gebräuchlichen Gelegenheiten, wie hier auf dem Brocken, sich vorgenommen hat, poetisch zu werden.“

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