Anzeige

Leitstelle wird neu gebaut – Hauptfeuerwache modernisiert

16. Januar 2015 von
Die Leitstelle könnte etwas mehr Raum vertragen. Es scheint jetzt eine neue Lösung zu geben. Nur der Rat muss am 24.Februar noch zustimmen. Foto: Robert Braumann

Anzeige

Braunschweig. Feuerwehrdezernent Claus Ruppert hat den Ratsgremien einen umfassenden Vorschlag zur Zukunft der Hauptfeuerwache vorgelegt. Es soll eine neue Leitstelle gebaut werden und auch für die Hauptfeuerwache sind Modernisierungen geplant. Voraussetzung ist das der Rat in den Haushaltsberatungen im Februar zustimmt.


Anzeige

Die zentralen Eckpunkte: Es soll ein eigenes Gebäude für die Regionalleitstelle gegenüber der Hauptfeuerwache in der Tunicastraße enstehen. Es wird keine gemeinsame, kooperative Leitstelle mit der Polizei geben, da finanzielle und planerische Aspekte einer solchen Kooperation entgegenstehen (siehe dazu auch die gemeinsame Erklärung von Polizei und Stadt, die Sie hier finden).

Wolfenbüttel und Peine wohl dabei

Partner in der Integrierten Regionalleitstelle werden voraussichtlich wie bisher die Landkreise Peine und Wolfenbüttel sein. Beide haben grundsätzlich ihr Interesse an einer weiteren Kooperation bekundet. Der Landkreis Wolfenbüttel hat bereits Mittel bewilligt, um sich an den Planungskosten zu beteiligen. Eigene Räumlichkeiten benötigen die Landkreise nicht, so dass die Stadt die Entscheidung des Landkreises Peine nicht abwarten muss und bereits jetzt auf Grundlage des bereits vorliegenden Raumprogramms mit der Vergabe der Planungsleistungen beginnen kann.

Umfassende Sanierungen

Geplant ist, dass neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Leitstelle auch etwa 60 Verwaltungsmitarbeiter der Berufsfeuerwehr, die derzeit ebenfalls in der Hauptwache untergebracht sind, in das neue Führungs- und Lagezentrum einziehen. Dort ist jetzt zusätzlicher Platz, da keine Räume für die Polizei benötigt werden. Auch der Stab für Großschadenslagen der Stadt soll im Neubau untergebracht werden. Dies führt zu neuen räumlichen Kapazitäten in der Hauptfeuerwache, die nach Errichtung des Leitstellen-Neubaus dann in einem zweiten Schritt ertüchtigt und zu einer modernen Feuerwache ausgebaut werden kann. Zwei Gebäude, bisheriger Verwaltungstrakt und Wohngebäude, sollen abgerissen werden. Wie bereits angekündigt, werden einige dringende Sanierungsarbeiten vorgezogen und schon in diesem Jahr ausgeführt. (BraunschweigHeute.de berichtete) „Damit wäre der Knoten durchschlagen und das weitere Vorgehen klar, damit unsere Feuerwehrleute so schnell wie möglich gute Bedingungen für ihre Arbeit haben und die Sicherheit der Braunschweiger für die Zukunft gesichert ist“, sagte Claus Ruppert.

Jetzt liegt es am Rat

Das Investitionsprogramm 2014 bis 2018, das dem Rat im Rahmen der Haushaltsberatung am 24. Februar vorgelegt wird, sieht jetzt 32,5 Millionen Euro für Hauptfeuerwache und Leitstelle vor. Rund 13,3 Millionen Euro entfallen davon auf die Leitstelle und das Führungs- und Lagezentrum. Die Kosten sind im weiteren Verfahren zu konkretisieren. Welchen genauen finanziellen Aufwand die Modernisierung der Hauptfeuerwache erfordern wird, ist noch nicht konkret berechnet und lässt sich derzeit aufgrund der schlechten Bausubstanz nur sehr grob schätzen. Langfristig wären als weitere Schritte der Bau einer neuen Wache in der Weststadt zu prüfen, um langfristig den Brandschutz im Westen der Stadt optimal gewährleisten zu können, sowie ein Katastrophenschutzzentrum zu planen. Dafür seien aber noch keine Finanzplanung erfolgt.

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 0531 / 609 456 92
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006