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Mein Freund der Baum – Braunschweig feiert Tag des Baumes

18. April 2017 von
Ohne sie könnte die Veranstaltung am 25. April nicht stattfinden: Vorstandsmitglied des BUND-Kreisverbandes Braunschweig, Robert Slawski, Jonas Ebers, Zweiter Vorsitzende des NABU Braunschweig, Erster Stadtrat und gleichzeitig für Stadtgrün zuständiger Dezernent, Christian Geiger ,sowie Michael Loose, Leiter des Fachbereichs Stadtgrün und Sport. Foto: Christina Ecker
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Braunschweig. Bereits zum zweiten Mal feiert die Löwenstadt den internationalen "Tag des Baumes". Am 25. April können sich Jung und Alt in der historischen Parkanlage Viewegs Garten über Bäume allgemein, aber auch über Braunschweiger Stadtbäume und Viewegs Garten informieren.

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Da dieser Tag nicht nur zur Sensibilisierung im Umgang mit und der Wahrnehmung von Stadtgrün beitragen soll, hat sich die Stadt Braunschweig zur Vermittlung des Themas bedeutende Partner mit ins Boot geholt. Wie schon im vergangenen Jahr bereiten der Fachbereich Stadtgrün und Sport der Stadt gemeinsam mit der Braunschweiger Kreis-und Bezirksgruppe von BUND und NABU den Tag des Baumes vor; neu ist in diesem Jahr jedoch die Beteiligung des Instituts für Geoökologie der TU Braunschweig, des FUN – Förderkreis Umwelt- und Naturschutz Hondelage -, des Braunschweiger Forums – Verein zur Fürderung bürgernaher Stadtplanung e. V. und des ruz – Regionales Umweltbildungs Zentrum Dowesee.

Mit dieser bunten Auswahl verschiedenster Verbände und Vereine, ist ein breites Spektrum an Themen abgedeckt. So werden Fragen beantwortet zu Bäumen allgemein, zu Baumschädlingen und Schadsymptomen; zum Stadtgrün, Naturschutz und zur Stadtökologie.

Viewegs Garten als Erkundungsstätte

In Braunschweig wird der Tag des Baumes gefeiert. Foto: Anke Donner 

Ganz wichtig: Ein Programm für Kinder darf natürlich nicht fehlen. Entsprechend wird es in diesem Jahr extra einen Stand geben, der sich nur an Kinder und Familien richtet. Mit bunten Bastelaktionen und einer spannenden Baumrallye wird den Kleinen spielerisch und mit Spaß Wissen zum Thema Bäume vermittelt; wie sie geschützt werden können, was sie tun, welche verschiedenen Baumsorten es überhaupt gibt und Vieles mehr. Das Programm richtet sich an die Altersgruppe von sechs bis 12 Jahren. Weil es sich hier um die nachfolgenden Generationen handele, sei es einfach besonders wichtig, Kinder und Jugendliche für diese Themen zu interessieren, so der Erste Stadtrat und für Stadtgrün zuständiger Dezernent Christian Geiger, „weil sie in die Stadt hineinwachsen.“

Hoch hinaus – den Boden unter den Füßen verlieren

Für den Besucher, der am Dienstag hoch hinaus will, ist der Hubsteiger genau das Richtige: Denn damit lässt sich in eine luftige Höhe von 28 Metern fahren, um einen Blick in die Baumwipfel, auf den Hauptbahnhof und die weiter Umgebung von Viewegs Garten zu werfen. 

Wer danach wieder festen Boden unter den Füßen hat, kann ab 17 Uhr bei einer von zwei Führungen mit dabei sein. Die erste mit dem Namen „Zwischen Windmühlenberg und Viewegs Garten – eine kleine Geschichte der Stadtbäume“ startet auf dem Windmühlenberg (John-F.-Kennedy-Platz). Referenten sind Mitarbeiter des Fachbereichs Stadtgrün und Sport sowie der Beauftragte für Naturschutz und Landespflege der Stadt Braunschweig, Klaus Hermann. In der zweiten Führung „Lieber Baum, wer bist du und wie geht es dir?“, mit Robert Slawski, dem Vorstandsmitglied der Kreisgruppe Braunschweig und Mitarbeitern des Fachbereichs Stadtgrün und Sport, ist das Baumkataster der Stadt Braunschweig und die städtische Baumkontrolle Thema. Von Viewegs Garten geht es ein Stück die Wolfenbütteler Straße entlang und wieder zurück.

Eine „Picea abies“ für den historischen Park

Gegen 19 Uhr pflanzt Christian Geiger dann eine „Picea abies“ in Viewegs Garten. Die gewöhnliche Fichte, wie ihr deutscher Name lautet oder die auch „Gemeine“ und „Europäische Fichte“ genannt wird, ist zum „Baum des Jahres“ von der Dr. Silvius Wodarz-Stiftung gewählt worden.

Die Veranstalter freuen sich auf jeden Fall auf viele, viele Besucher. „Mir liegt noch eins am Herzen“, so Slawski vom BUND, „dass wir Kenntnisse vermitteln wollen, ist klar. Aber im weiteren Sinne wollen wir Verständnis wecken, also das ist auch eine starke emotionale Ebene.“ 

 

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