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Mini-Drohnen aus Braunschweig – Das Protohaus hebt ab

28. August 2017
Mit der Mini-Drohne in die Luft. Foto: Protohaus
Braunschweig. Seit fünf Monaten arbeitet das Drohnenlabor im Protohaus an der Entwicklung einer eigenen Drohne, die zum Großteil aus selbstkonstruierten Teilen besteht. Im September veranstaltet das Team nun den ersten offiziellen Drohnenbauworkshop Braunschweigs und gibt das erlernte Wissen und Handwerk weiter.

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Das Drohnenlabor wurde von der Protohaus gGmbH und dem Ingenieurbüro GuteDrohne aus Braunschweig initiiert. Das Gemeinschaftsprojekt hat das Ziel, Wissen über Drohnen und ihr Potenzial zu vermitteln und damit Entrepreneurship in der Region zu fördern. Projektpartner des Drohnenlabors sind die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel mit dem Zentrum für additive Fertigung (ZaF) und das Marktforschungsinstitut in-summa aus Braunschweig. Finanziert werden das Drohnenlabor und seine Projekte durch Förderungen der Braunschweigischen Stiftung.

Mini-Drohnen mit 3D-Druck

„Wir wollen mit dem Drohnenlabor einen Ort schaffen, an dem man sich treffen kann, um eigene und gemeinsame Projekte anzugehen, Events zu veranstalten, Workshops zum Thema Drohnen anzubieten sowie Mittel und Möglichkeiten für Anwender, Maker und Drohnen-Startups bereitzustellen,“ erläutert Hanke Konsek, Gründer vom GuteDrohne Ingenieurbüro und Projektleiter des Drohnenlabors. Seit April trifft sich die Gruppe im Protohaus und hat zusammen mit Mitarbeitern der Ostfalia Hochschule und dem ZaF nicht nur eine eigene Mini-Drohne, sondern auch einen Drohnenbauworkshop entwickelt, der im September das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert wird. Im Workshop werden die Grundlagen für den Drohnenbau und 3D-Druck am praktischen Beispiel einer Mini-Drohne vermittelt. „Die Besonderheit bei der Mini-Drohne liegt in der Verwendung von selbstkonstruierten 3D-Druck Bauteilen als tragende Rahmenstrukturen,“ erläutert Workshopleiter Alexander Ahrens.

Workshop soll Hilfestellung geben

Als ersten Sponsor für den Workshop wurde die Firma Hempel Modelflugwelt aus Braunschweig gewonnen. Es werden weitere Sponsoren, Förderer und Projektpartner gesucht. Die Teilnehmer erhalten im Rahmen des Workshops zunächst eine Einführung in den 3D-Druck, um eigene Rahmenteile für die Mini-Drohne zu konstruieren. Diese werden anschließend im 3D-Druckverfahren gefertigt „Im zweiten Teil des Workshops werden die Grundlagen der Flugsteuerung und Antriebstechnik vermittelt, so dass jeder Teilnehmer den von ihm entwickelten Rahmen mit Motoren, Steuerungsplatine und Empfänger ausstatten kann,“ erklärt Ahrens weiter. „Diese Bauteile werden dann eigenständig verlötet und montiert.“ Damit die Drohne im Anschluss des Workshops auch sicher durch die Lüfte gleiten kann, folgt als Abschluss eine Sensibilisierung für bestehende Regelungen in der Modellluftfahrt und ein gemeinsames Testfliegen mit Beurteilung der unterschiedlichen Flugeigenschaften der eigenen Minidrohne. Ab Ende August können Tickets für den Workshop über protohaus.eventbrite.com erworben werden.

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