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Mundlos zu Eckert & Ziegler: Lösung findet man nur gemeinsam

8. April 2017
Heidemarie Mundlos. Foto: Siegfried Nickel
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Hannover. Mit Verwunderung reagiert die CDU-Landtagsabgeordnete Heidemarie Mundlos am Freitag auf die Fragen der SPD-Abgeordneten Bosse und Bratman zur Reduzierung der Umgangsgenehmigung und zum Stresstest für den Standort Braunschweig Thune:

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„Die Antworten vom heutigen Tage sollten den Fragenden eigentlich längst bekannt sein. Der erweiterte (spezifische) Stresstest wird zudem überbewertet, denn er greift letztlich auf die zu aktualisierende Störfallanalyse zurück, die längst in Arbeit ist. Insofern frage sich ich mich, ob die Fragen nur gestellt wurden, um eine Art Tätigkeitsnachweis gegenüber einschlägiger Klientel zu erbringen.“

Mundlos setzt dagegen auf die von ihr vor zwei Jahren angeregte, aber von Rot-Grün erbittert bekämpfte Verhandlungslösung: „Hätten die Herren Bosse und Bratmann dem Entschließungsantrag der CDU vor einem Jahr zugestimmt, dann wären wir sicher heute schon weiter. Schade, dass es erst eines Gerichtsurteils bedurfte, um alle Seiten an einen Tisch zu bringen.“

Die selber im Braunschweiger Stadtbezirk Wenden-Thune-Harxbüttel wohnende Abgeordnete sieht sich in dieser Haltung auch einig mit Umweltminister Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen), der kürzlich erklärt hatte: „Eine Lösung findet man nur gemeinsam.“ Mundlos hält deshalb auch nichts von einer Hinhalte- und Verzögerungstaktik: „Wer einen Ausgleich der Interessen und für die Wohnbevölkerung Verbesserungen anstrebt, sollte seine Energie besser in die Verhandlungen mit den Thuner Firmen stecken.“

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