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Nach Messerattacke: Sieben Jahre Haft für Ehemann

13. Juli 2017 von
Ein 47-jähriger Mann aus Braunschweig muss für sieben Jahre und drei Monate in Haft, weil er versucht hat, seine Frau zu töten. Symbolfoto: Anke Donner
Braunschweig. Ein 47-jähriger Braunschweiger wurde am Mittwoch vom Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und drei Monaten verurteilt. Der Mann hatte am Neujahrsmorgen versucht, seine Ehefrau durch Messerstiche zu töten.

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Wegen versuchter Tötung und gefährlicher Körperverletzung an seiner 36-jährigen Ehefrau wird der Mann nun für mehr als sieben Jahre ins Gefängnis müssen. Damit blieb die Kammer unter den von der Staatsanwaltshaft und der Nebenklage geforderten neun Jahren. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Mann in den frühen Stunden des 1. Januars nach einem Streit vor den Augen der Kinder auf seine Frau einstach, teilte Gerichtssprecherin Dr. Rike Werner auf Nachfrage von regionalHeute.de mit. Er verletze die Frau durch zwei Messerstiche in Rücken und Herzgegend. Anschließend würgte er seine Partnerin. Die Kinder, die den Übergriff auf ihre Mutter mitansehen mussten, hätten erfolglos versucht, den Vater von seiner Tat abzuhalten. Nachdem die Frau bewusstlos vom Sofa gerutscht war, trat der Mann noch zweimal auf deren Kopf ein und ließ dann, in der Annahme seine Frau sei tot oder würde bald versterben, von ihr ab. 

Die Frau erlitt unter anderem einen Stich in den Herzbereich und hat nur aufgrund einer durchgeführten Notoperation überlebt. Nach kurzer Flucht vom Tatort stellte sich der Angeschuldigte noch am Abend des Neujahrstages in Dessau bei der Polizei. 

Trotz der beiden Strafmilderungsgründe Alkohol und verminderte Steuerungsfähigkeit des Täters, lag das Urteil im oberen Bereich des dafür vorgesehen Strafrahmens, so Werner gegenüber regionalHeute.de de. Das Strafmaß liegt bei dieser Tat zwischen sechs Monaten und acht Jahren und fünf Monaten. 

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