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Nachhaltigkeit in Unternehmen – von den Großen lernen

23. August 2017
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Symbolfoto: pixabay
Nachhaltigkeit ist ein Begriff, der uns heute tagtäglich begegnet. Alles und jede(r) will nachhaltig sein: nachhaltige Produkte, nachhaltige Finanzen oder nachhaltig angebaute Tomaten.

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Dieses Wort umgibt die Aura des Guten und deswegen schmücken sich auch Unternehmen gerne damit, bieten nachhaltig produzierte Waren an und geben sich dadurch insgesamt ein grünes Image. Doch was steckt eigentlich dahinter? Und woran erkennt man, ob ein Unternehmen tatsächlich nachhaltig wirtschaftet?

Nachhaltigkeit – ein Begriff mit langer Tradition

Vor mehr als 200 Jahren war es der Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz aus Freiberg, der diesen Begriff prägte – die „nachhaltende“ Nutzung des Waldes sollte die damals herrschende Holzkrise, ausgelöst durch den Bergbau, für den viel Holz benötigt wurde, beenden. Nur noch so viel Holz schlagen, wie auch wieder nachwachsen kann – dieses eingängige Prinzip gilt bis heute. Der moderne Nachhaltigkeitsbegriff geht noch weiter und umfasst nicht nur die Schonung der Ressourcen, sondern verlangt gleichzeitig die Berücksichtigung von sozialen und ökonomischen Aspekten. Seit dessen Geburtsstunde auf dem sogenannten „Rio-Gipfel“ von 1992 gilt dieses Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen. Für Unternehmen bedeutet nachhaltiges Wirtschaften damit, nicht nur den ökonomischen Gewinn in den Mittelpunkt zu stellen, sondern das Wohl von Menschen und Umwelt gleichrangig zu beachten.

Unternehmen in der Verantwortung

Doch wie lässt sich dieses Ziel in der Praxis umsetzen? Verantwortungsvolle Unternehmen haben Nachhaltigkeit in alle Geschäftsbereiche integriert: Wo können Ressourcen eingespart werden? Welche Auswirkungen haben unsere Tätigkeiten auf Umwelt und Gesellschaft? Wie steht es um unsere Mitarbeiter und deren Bedürfnisse nach Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Weiterbildung? Welchen Einfluss haben wir auf unsere Lieferanten und gelten auch dort faire Bedingungen? Damit können wichtige Handlungsfelder entdeckt, Ziele gesteckt und Verbesserungen erreicht werden.

Woran erkennt man nachhaltig handelnde Unternehmen?

Viele, vor allem große, Unternehmen berichten über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten – für bestimmte Großkonzerne ist es ab diesem Jahr sogar gesetzlich vorgeschrieben. Rahmenwerke, wie der GRI-Standard oder der Deutsche Nachhaltigkeitskodex geben dabei Leitlinien vor, wie Unternehmen Nachhaltigkeit umsetzen und darüber berichten können. In der Praxis helfen außerdem unterschiedliche Managementsysteme, wie die ISO 14001 im Umweltschutzbereich oder der ISO 26000 -Leitfaden bei der Implementierung und praktischen Umsetzung.

Vorbilder und Inspirationen

Global Player und international bekannte Unternehmen haben sich der Nachhaltigkeit verpflichtet. Heutzutage gibt es dafür eigene Ratings, wie den Dow Jones Sustainability Index, in dem weltbekannte Firmen wie SAP gelistet sind. Aber auch viele kleine und mittelständische Unternehmen wie die gaerner GmbH handeln bereits nach diesem Prinzip, ohne es explizit zu benennen. So achten sie auf ressourceneffiziente Produktion, bilden Nachwuchs aus und achten insgesamt darauf, zukunftsfähig zu handeln und nicht nur den kurzfristigen Gewinn im Blick zu haben. So gesehen, gibt es bereits viele, die nach dem Leitsatz handeln: „Stelle das beste Produkt her, belaste die Umwelt dabei so wenig wie möglich, inspiriere andere Firmen, diesem Beispiel zu folgen und Lösungen zur aktuellen Umweltkrise zu finden.“

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