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"ne Kappe Buntes": Schunkelweisen und Piratenbräute

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Samstagabend in der Stadthalle Braunschweig tischte die MKG wieder "ne Kappe Buntes" auf. Fotos/Videos: Alexander Dontscheff | Foto: Dontscheff

Braunschweig. Am Samstagabend hatte die Mascheroder Karneval Gesellschaft (MKG) zu ihrer Karnevalshow "ne Kappe Buntes" in die Stadthalle eingeladen. Stimmungslieder, Tanzdarbietungen, Büttenreden - für jeden war etwas dabei.


"Kostüme an und Kappen auf, heute machen wir einen drauf. Die MKG ist frech und bunt, heute geht es rund!", sang Annegret Ihbe zur Musik eines Drafi Deutscher-Schlagers. Der Bürgermeisterin wurde die Ehre zuteil, die 22. Ehrennärrin der MKG zu werden. Als ehemalige Rheinländerin wusste sie natürlich um die karnevalistische Bedeutung der Zahl - die Doppel-11.

Entwicklungshilfe in Sachen Karneval


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Bürgermeisterin Annegret Ihbe wurde 22. Ehrennärrin der MKG. Foto: Dontscheff



Auch Ihbes Vorgesetzter, Oberbürgermeister Ulrich Markurth nutzte die Bühne, um sein karnevalistisches Talent zu beweisen. Als "Albert Schweitzer des norddeutschen Karnevals" übe er Entwicklungshilfe durch seine regelmäßigen Besuche in der sogenannten Niedersächsischen Landeshauptstadt aus.

Durch den Abend führte Sitzungspräsident Jan Brendel, der nicht nur beim Eröffnungslied musikalisches Talent bewies, sondern auch die eine oder andere "Rakete" startete und für jeden Showgast die richtige Ansage parat hatte. Etwa für "Schunkelbarde" Sven Laucke, dessen Auftritte er von den Krankenkassen als Fitnessveranstaltung anerkannt wissen wollte. Laucke, der mehrmals am Abend auftrat, ließ sich nicht lange bitten und versetzte die Stadthalle mit seinen Schunkelweisen inBewegung.

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Jan Brendel moderierte nicht nur, er zeichnete sich auch als Sänger aus. Foto: Dontscheff


Pirat oder Politik?


Auch die Büttenreden durften nicht fehlen. Jutta Heinemann feierte ihre Premiere mit der Darstellung ihrer Leiden bei der Partnersuche im Internet. Deutlich erfahrener in der Bütt ist Kerstin Musiol, die als Piratenbraut die Parallelen zwischen "Pirat sein" und Politik aufzeigte.

Natürlich durften in dem dreieinhalbstündigen Programm die Tanzeinlagen nicht fehlen. Und auch die ganz kleinen Fünkchen ernteten mit ihrer Performance als Feuerwehrleute stürmischen Applaus. Traditionell mit dem Lied "Wo ist die Ananas" endete der offizielle Teil der Show, bevor die Party im Foyer den Abend (oder besser die Nacht) abrundete.

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