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Neue Straßennamen gefunden – „Okeraue“ soll länger werden

10. April 2017 von
Die Benennung der geplanten Erschließung unterstütze die Einhaltung der Sicherung einer einfachen und ein­deutigen Orientierung sowie die Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung, beispielsweise bei Einsätzen von Rettungsfahrzeugen. Foto: Stadt Braunschweig
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Braunschweig. Im Rahmen des Bebauungsplans „Okeraue" vom November 2016 und der Entwicklung eines Wohngebietes entstehen zwei neue Erschließungsstraßen. In der Stadtbezirksratssitzung wurde entschieden, die Straßen mit den Namen „Kohlgarten" und „Okeraue" zu benennen.

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Für das Stadtgebiet zwischen Okeraue, Im Kirchkamp und Celler Heerstraße hat der Rat der Stadt Braunschweig am 1. November 2016 den Bebauungsplan „Okeraue“ beschlossen. Planungsziel ist die Entwicklung eines Wohngebietes. Wie aus der Beschlussvorlage des Stadtbezirksratssitzung Lehndorf-Watenbüttel vom 5. April hervorgeht, wird das Baugebiet durch zwei neue Straßen erschlossen. Die Straße „Okeraue“ wird der zukünftigen Straßenausbauplanung entsprechend in das Baugebiet verlängert und die zweite Erschließungsstraße zweigt von dieser Verlängerung ab.

Die „Okeraue“ wird länger

Da es sich bei der neuen Haupterschließungsstraße um eine Verlängerung der vorhandenen Straße „Okeraue“ handelt, hat der Stadtbezirksrat beschlossen, den Straßennamen „Okeraue“ aufzunehmen und die Verlängerung der Straße ebenfalls mit dem Namen „Okeraue“ zu benennen. Neben einer „einfachen und eindeutigen Orientierung“ unterstütze der Straßenname die örtliche Zuordnung und die Identifikation mit dem neuen Wohngebiet. Die bisherige Zuordnung der vorhandenen Bebauung an der Straße „Okeraue“ bleibe bestehen. Für den Fall der Benennung der Verlängerung mit dem Namen „Okeraue“ könne die Hausnummerierung im vorhandenen System der Hausnummernvergabe fortgesetzt werden, ohne Änderungen vornehmen zu müssen.

Historischer Bezug durch den „Kohlgarten“

Für die zweite Erschließungsstraße als abgehende Stichstraße stimmte der Stadtbezirksrat dem Namen „Kohlgarten“ zu. Er repräsentiere eine starke historische Verbundenheit mit der Fläche des Baugebiets. Bei dem Namen „Kohlgarten“ handelt es sich um einen alten Flurnamen. Die Lage der Flur entspreche im Wesentlichen der Lage des Baugebietes. Der zuständige Heimatpfleger habe den Namensvorschlag daher ausdrücklich eingebracht, um diesen historischen Bezug zu erhalten. Im Umfeld des Baugebietes liegende Straßennamen sind ebenfalls durch den Bezug zur (historischen) Örtlichkeit gekennzeichnet.

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