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Piëch ist Braunschweigs Ehrenbürger – Hier hören Sie alle Festreden des Abends

29. Januar 2014 von

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Braunschweig. „Ich danke allen, die mir auf dem Weg geholfen haben.“ Ferdinand K. Piëch ist kein Mann großer, emotionaler Reden. Zurückhaltend, fast ein wenig schüchtern nimmt der VW-Aufsichtsrats-Chef die Urkunde als neuer Braunschweiger Ehrenbürger entgegen.


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Die Ehrenbürger-Urkunde für Ferdinand K. Piëch

In der Dornse des Altstadtrathauses steht ein Mann, der sich lieber um sein „Hobby“ Automobilität, Technik und eben Volkswagen kümmert als in der Öffentlichkeit zu stehen. Von 1997 bis 2002 lebte Piëch mit seiner Familie in der Stadt, hat von hier aus die Weichen für die Neuaufstellung des Weltkonzerns gestellt. Heute sagt er: „Volkswagen und Braunschweig gehören genauso zusammen wie Volkswagen und Wolfsburg.“

Ferdinand K. Piëch „Dankesworte“

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Altkanzler Gerhard Schröder neben Ursula Piëch. Foto: André Ehlers

Als Laudator ist Gerhard Schröder nach Braunschweig gekommen. Der Bundeskanzler a.D. hebt Piëchs Verdienste als „Krisenbewältiger“ hervor. Anfang der 90er Jahre galt VW fast als „Übernahme-Kandidat“. Innerhalb von 10 Jahren habe er den Konzern saniert, ohne größere Stellenstreichungen vorzunehmen. Zudem erinnert Schröder an eine gemeinsame Reise nach Japan. Als damaliger Niedersächsischer Ministerpräsident besuchte er zusammen mit Piëch das Toyota-Werk. Dort sei der VW-Chef durch die Hallen gegangen und habe alles „abgescannt“. Er wollte lernen, wie man dort produziere.

Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder „Festvortrag“

Gastgeber Dr. Gert Hoffmann hebt in seiner Rede Piëchs Verdienste um  Braunschweig hervor. Von 1997 bis 2002 lebte der Konzern-Lenker mit seiner Familie in der Stadt. Während dieser Zeit habe er eine besondere Beziehung zu Braunschweig aufgebaut und sich engagiert. Der Oberbürgermeister verweist in diesem Zusammenhang auch auf die rund 8000 Arbeitsplätze, die im VW-Werk Braunschweig gesichert wurden. Weitere Zeichen für Piëchs Verbundenheit mit der Stadt seien die Stiftung „Sport und Kultur“, bei der die Volkswagen AG eines der Gründungsmitglieder war und der Bau der Volkswagenhalle. Hier habe der Unternehmer die Planungen bis ins Detail mitbestimmt.

Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann „Rede zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Ferdinand K. Piëch“

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Die Protest-Kundgebung gegen die Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Piëch fand nur wenige Zuhörer. Foto: André Ehlers

Allerdings gibt es auch Proteste gegen einen Ehrenbürger Piëch. Auf dem Altstadtmarkt findet sich eine kleinere Gruppe von Demonstranten ein. Sie stammen zum Teil aus dem Kreis der Gegner des Flughafen-Ausbaus. Zwar wird hier Piëchs Erfolg als Wirtschafts-Boss durchaus anerkannt, seine Verdienste um die Stadt  reichten jedoch nicht aus, um ein Ehrenbürger Braunschweigs zu sein.

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