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Polizei mit Großaufgebot rund um den Weihnachtsmarkt

4. Dezember 2015 von
Die Polizei zeigte am Freitagabend vermehrt Präsenz rund um den Braunschweiger Weihnachtsmarkt. Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Nein, es gab am Freitag keine besonders prekäre Lage, auch wenn man es bei einem ersten Blick hätte vermuten können, schließlich hatte sich eine menge Polizei rund um den Weihnachtsmarkt versammelt.


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In erster Linie ging es dabei aber darum Präsenz zu zeigen, Verkehrsverstöße aufzuzeigen, Alkoholkontrollen durchzuführen, so der Leiter der Polizeidirektion Mitte, Lutz Käune. Jens Weidemann, Verkehrssicherheitsbeauftragter, Polizei Braunschweig, ergänzte, dass es mit solchen Aktion hauptsächlich darum ginge, Leute auf Fehler aufmerksam zu machen und zu informieren. Zudem würde der Auftritt rund um den Weihnachtsmarkt mit dazu beitragen, dass die Leute sich noch sicherer fühlen könnten. „Es liegt absolut keine Bedrohung vor, dennoch haben die Menschen nach den Terrorwarnungen und Anschlägen ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis“, so Käune. „Da ist es doch schön, wenn die Polizei dies ein wenig verbessern kann“, sagte der Beamte weiter. Bei der ersten Kontrollstelle in der Münzstraße hatte die Polizei beim Einsatz sofort alle Hände voll zu tun. Ständig fuhren Leute in Richtung Weihnachtsmarkt, das Problem: Die Straße ist aktuell für den Durchgangsverkehr gesperrt. So kam die Polizei am Ende des mehrstündigen Einsatzes auf der Münzstraße und der Langen Straße vor dem C1 Kino auf folgende Ergebnisse: Kontrollierte Fahrzeuge: 155. Durchgeführte Alco-Test bei Fahrzeugführern, die Alkohol getrunken hatten: 53. Daraus ergab sich eine Anzeige wegen Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss (Cannabis) und eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr (Rollerfahrer mit 1,03 Promille).

Dieser abenteuerlichen Transportweise machte die Polizei ein Ende. Foto: Polizei Braunschweig

Dieser abenteuerlichen Transportweise machte die Polizei ein Ende. Foto: Polizei Braunschweig

Besonders auffällig sei die hohe Anzahl an ungesicherter Kinder/beziehungsweise ungenügend gesicherter Kinder in Fahrzeugen gewesen, so Weidemann nach der Aktion. „Die seltsamste Sicherung: Das Kind wurde mit dem Oberteil eines Kinderbuggy, welches sich demontieren ließ, in das Fahrzeug gesetzt. Aufgrund der ungenügenden Sicherungen wurde der Weitertransport der Kinder aus Gründen der Gefahrenabwehr untersagt“, teilte der Beamte mit.

Jens Weidemann im Interview mit regionalBraunschweig.de

Auch in den kommenden Wochen wird es immer wieder konzentrierte Aktionen der Beamten rund um den Weihnachtsmarkt geben, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Dabei werden auch wieder Infozettel zur Aktion Alkohol im Straßenverkehr mit Hinweisen auf rechtliche Folgen verteilt, schließt Weidemann das Gespräch.

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