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Projekt „Elternkompetenzen stärken“ endet nach drei Jahren

13. April 2018
Symbolfoto: Pixabay
Braunschweig. Nach drei Jahren Laufzeit endet das Projekt unter dem Titel „ELKO – Elternkompetenzen stärken“ des städtischen Büros für Migrationsfragen und des Mütterzentrum/Mehrgenerationenhaus. Das berichtet die Stadt Braunschweig in einer Pressemitteilung.

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Zum Abschluss des Projektes werden die Ergebnisse am Mittwoch, 18. April, um 16 Uhr im Mütterzentrum/Mehrgenerationenhaus Hugo-Luther-Straße 60 A, den Beteiligten und der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Nach der Begrüßung durch Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke referiert Josephine Apraku, Afrikawissenschaftlerin vom Berliner Institut für diskriminierungsfreie Bildung, über das Thema und nimmt die Chancen und Grenzen interkultureller Elternarbeit im Bildungssystem Schule in den Blick. Unter dem Thema Bildungschancen aus Elternsicht stehen die persönlichen Erfahrungen von Eltern im Bildungssystem im Mittelpunkt.

Die Erfahrungen in den Bildungseinrichtungen werden von der „ELKO – Empowermentgruppe“ und den Koordinatoreinnen und Koordinatoren des Interkulturellen Elternnetzwerkes prägnant und eindrucksvoll dargestellt. Die Vorstellung der Projektergebnisse und ein gemeinsamer Austausch schließen sich an. Später werden Lösungsansätze und Strategien zur Verbesserung von Bildungschancen mit den Beteiligten sowie den fachlichen Akteuren erörtert.

Das Modellvorhaben richtete sich vor allem an Eltern mit Zuwanderungsgeschichte und pädagogische Fachkräfte, insbesondere aus Kitas und Schulen. Erstmalig wurde die Umsetzung eines breiten bedarfsgerechten Angebotes für die Stärkung von Eltern für die Unterstützung des Bildungserfolges ihrer Kinder erprobt und geeignete Ideen und Handlungsansätze für die interkulturelle Elternarbeit im Bereich Erziehung und Bildung insgesamt erarbeitet, damit Kinder aus Migrationsfamilien bessere Bildungschancen haben

Auch wenn Braunschweig auf dem Weg der Integration viel bewegt und erreicht hat, ist der Bildungserfolg von Kindern aus Zuwanderfamilien weiterhin nicht zufriedenstellend. Der Anteil der nachwachsenden jungen Braunschweigerinnen und Braunschweiger mit Migrationshintergrund liegt bei mehr als 40 % und steigt stetig an. Für ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben in der Gesellschaft ist gute Bildung eine entscheidende Grundvoraussetzung. Dies erfordert eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Kitas, Schulen und Eltern. Ein wichtiger Baustein dabei ist eine aktive Elternarbeit, die Eltern hilft, ihre Kinder auf dem Bildungsweg optimal zu unterstützen und den Bildungseinrichtungen, die Zusammenarbeit mit Eltern kultursensibel zu gestalten.

Das Projekt „Elternkompetenzen stärken“ hat neue Wege einer lebendigen, partizipatorischen Elternarbeit beschritten und die Entwicklung kooperativer Methoden und Instrumente wie Elternkurse, Elterncoaching, Mitwirkung in Gremien und Netzwerken für eine gelingende Bildungs– und Erziehungspartnerschaft in Braunschweiger Bildungseinrichtungen erprobt.

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