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Rauchmelder-Kontrolle: Fake-Nachricht verunsichert Bürger

20. Januar 2016 von
Symbolbild: Balder

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Braunschweig. In den vergangenen Tagen kursieren Meldungen, dass sich angebliche Feuerwehrleute Zugang zu Wohnungen verschaffen wollten, um Rauchmelder zu überprüfen, um dann die Wohnung auszurauben. Auch die Braunschweiger Feuerwehr warnt vor solchen Betrügern. Die Polizei sagt, momentan wären keine Fälle bekannt, es handele sich um eine Fake-Nachricht, die verschickt werden würde. Vorsicht sollte man dennoch walten lassen.


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Die Rauchmelderpflicht für alle Gebäude, die mittlerweile seit 1. Januar auch in Niedersachsen gilt, sorgt bei vielen Menschen noch für Unklarheiten. Gerade dieses Halbwissen wollen, so wird in den sozialen Netzwerken berichtet, derzeit Trickbetrüger ausnutzen. Unter dem Vorwand bei der Feuerwehr zu sein, würden sie versuchen in die Wohnungen zu gelangen. Joachim Grande, Pressesprecher Polizei Braunschweig, tut die Nachricht als Blödsinn ab. „Es handelt sich um eine Fake-Nachricht, die hauptsächlich über Whatsapp verschickt wird.“ Es hätte sicherlich auch Versuche von Trickdieben gegeben, mit so einer Masche Zugang zu den Wohnungen zu erhalten, gerade zum Jahreswechsel. Doch konkret gäbe es keine gemeldeten Fälle in Braunschweig. „Teilweise wird so getan, als würden Horden von uniformierten durch die Straßen ziehen und versuchen in die Wohnungen zu kommen, das ist völlig aus der Luft gegriffen“. Fakt sei aber auch, es gäbe solche Rauchmelder-Überprüfungen nicht und man solle keinen in die Wohnung lassen, der so etwas vorgebe. Generell warnt die Polizei immer wieder vor Personen, die sich unter verschiedenen Vorwänden Zugang zu Wohnungen verschaffen wollten. Die Feuerwehr Braunschweig stellt klar: „Die Kontrolle von Rauchmeldern ist keine Aufgabe der Feuerwehr. Auch das Bauordnungsamt führt solche Kontrollen Nicht durch. Seien Sie skeptisch, wenn fremde Personen sich unter diesem oder einem ähnlichen Vorwand Zutritt zu Ihrer Wohnung verschaffen wollen. Lassen Sie sich immer den Dienstausweis zeigen und rufen Sie im Zweifel die Polizei über den Polizeiruf 110!“

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