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Rechte von Passagieren bei Ausfällen und Verspätungen von Flügen

21. Dezember 2016
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Welche Rechte stehen dem Fluggast zu? Symbolbild: pixabay

Seit 2004 erhalten Passagiere bei Verspätungen und Annullierungen von Flügen wegen der Einführung der EU-Fluggastrechteverordnung Entschädigungsansprüche. Bei der Geltendmachung dieser Ansprüche erhöht die Unterstützung durch Experten von Anbietern wie flightright.de die Erfolgsaussichten.


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Wirksamkeit der EU-Fluggastrechteverordnung

Die Fluggastrechteverordnung der EU wurde 2004 verabschiedet und ab Februar 2005 eingeführt. Mit dieser Verordnung legte die Europäische Union fest, dass Verspätungen, die Annullierung von Flügen sowie die Nichtbeförderung von Passagieren inakzeptabel sind und unter bestimmten Voraussetzungen zu zwingenden Ausgleichs- oder Unterstützungsleistungen für die Fluggäste führen. Fluggesellschaften, die im EU-Gebiet aktiv sind, müssen daher im Sinne des Verbraucherschutzes besonderen Verpflichtungen gerecht werden. Das Ausgleichssystem der Europäischen Union bietet Passagieren mehr Sicherheit bei der Reiseplanung und motiviert die Flugunternehmen dazu, eine möglichst pünktliche Landung der eigenen Maschinen sicherzustellen. Die EU-Fluggastrechteverordnung ist gültig, sobald sich der Sitz einer Fluggesellschaft auf dem Gebiet der EU-Mitgliedsstaaten befindet und ein Flugzeug dort entweder startet oder landet.

Entschädigung bei Verspätungen

Insofern sich ein Flug um mindestens drei Stunden verspätet, besteht für Passagiere gemäß der EU-Verordnung ein Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung im Bereich zwischen 250 und 600 Euro pro Fluggast. Gruppen und Familien haben daher die Gelegenheit, die fällige Entschädigungssumme für jede Einzelperson einzufordern. Die Fluggastverordnung setzt jedoch voraus, dass die Fluggesellschaft die Verantwortung für eine Verspätung selbst trägt. Darüber hinaus ist es nur dann möglich, Ansprüche geltend zu machen, wenn das Flugdatum maximal drei Jahre zurückliegt. Bei der Berechnung der Ausgleichssumme hängt der exakte Betrag von der Flugdistanz ab. Bis zu einer Distanz von 1.500 Kilometern sind 250 Euro fällig. Wenn dieser Wert überschritten wurde, muss die Fluggesellschaft 400 Euro aufbringen. Ab einer Flugstrecke von 3.500 Kilometern erhalten Passagiere sogar eine Entschädigung in Höhe von 600 Euro.

Ausgleichszahlungen bei Nichtbeförderung oder Annullierung

Insofern ein Kunde sich mit allen erforderlichen Reiseunterlagen pünktlich am Abfertigungsschalter befand und gegen den eigenen Willen nicht befördert wurde, ist ebenfalls eine Entschädigungszahlung von bis zu 600 Euro denkbar. Für eine normale Flugannullierung gilt unter gewissen Bedingungen dieselbe Regelung. Wenn es zur Streichung eines Flugs kommt, darf jeder Passagier entweder eine vollständige Erstattung des Ticketpreises oder die schnelle Buchung eines Ersatzfluges fordern. Der Anspruch auf eine Entschädigung bleibt hiervon jedoch normalerweise unberührt. Um die Chance auf eine Entschädigungszahlung in Höhe von mindestens 125 Euro zu haben, muss die Annullierung erst innerhalb der letzten beiden Wochen vor dem geplanten Flugdatum bekannt geworden sein. Sobald ein Alternativflug zwei Stunden vor oder vier Stunden nach dem planmäßigen Landezeitpunkt ankommt, ist die Ausgleichszahlung dann in der Regel auf jeden Fall fällig. Diese Fristen halbieren sich, wenn der Passagier in den letzten sieben Tagen vor dem Flug über die Annullierung informiert wurde.

Unterstützung bei der Geltendmachung durch flightright.de

Weil Fluggesellschaften zu allen Mitteln greifen, um Entschädigungszahlungen zu vermeiden und viele Formalien erfüllt sein müssen, ist die Geltendmachung der Fluggastrechte ohne Unterstützung oft aussichtslos. Rechtsexperten von Dienstleistern wie flightright.de ersparen den Passagieren die Mühe, alleine Beweise und Argumente zu sammeln. Auf der Website des Unternehmens ist es möglich, kostenlos die verschiedenen Ansprüche zu überprüfen und die Experten anschließend mit der Durchsetzung zu beauftragen.

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