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Dr. Carola Reimann zum Ausbau der Weddeler Schleife

8. November 2017
Dr. Carola Reimann. Foto: SPD
Braunschweig. Am heutigen Mittwoch haben der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies und Vertreter des Regionalverbandes Großraum Braunschweig sowie der Deutschen Bahn AG die Planungsvereinbarung für den zweigleisigen Ausbau der Weddeler Schleife unterzeichnet. Dazu erklärt die Braunschweiger Bundestagsabgeordnete Dr. Carola Reimann:

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„Heute ist ein guter Tag für Braunschweig und die Braunschweiger Region. Ich habe mich lange für dieses Projekt eingesetzt und war deshalb gern bei der Unterzeichnung der Planungsverbeinbarung dabei. Damit ist die nächste Etappe auf dem Weg zum zweigleisigen Ausbau der Weddeler Schleife gemacht. Die vielen Gespräche zwischen Bund, Land und Kommune und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten machen sich bezahlt.“

Einweihung bereits 2022?

Für das Schienenprojekt brauche es kein neues Baurecht. Allerdings müssen die Planungsunterlagen aus dem Jahre 1996 aufgrund neuer technischer Richtlinien in Teilen angepasst werden. Die Strecke wurde Mitte der 90er Jahre eingleisig gebaut, aber bereits zweigleisig geplant. In der heute unterzeichneten Vereinbarung habe man sich unter anderem auf die Verteilung der Planungskosten in Höhe von 4,25 Millionen Euro verständigt. Der endgültige Vertrag für den Ausbau soll dann im Frühjahr 2018 unterschrieben werden. Mit einem Baubeginn ist demnach im Jahr 2020 zu rechnen. Die Strecke könnte so bereits 2022 eingeweiht werden.

Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies, dem Verbandsvorsitzenden des Regionalverbandes Großraum Braunschweig, Detlef Tanke, dem Verbandsdirektor des Regionalverbandes, Hennig Brandes, sowie Ulrich Bischoping, dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für Niedersachsen und Bremen, und dem Leiter für Großprojekte in Norddeutschland der Deutschen Bahn, Frank Limprecht.

Wichtiger Schritt für Wirtschaftsstandort

Der zweigleisige Ausbau der Weddeler Schleife gehöre zu den vordringlichsten Projekten zur Verbesserung des Schienenverkehrs in Norddeutschland, heißt es in der Pressemitteilung von Dr. Carola Reimann. Die eingleisige Strecke zwischen Braunschweig und Wolfsburg führe seit langem zu Verzögerungen im Bahnverkehr, da sich Fern-, Regional- und Güterzüge ein Gleis teilen müssen. Insbesondere für den Wirtschaftsstandort Südostniedersachsen sei der Ausbau der Bahnstrecke ein wichtiger Schritt. Mit dem Ausbau soll auf der Strecke ein durchgehender Halbstundentakt für den Schienenpersonenfernverkehr angestrebt werden sowie Kapazitäts- und Qualitätsverbesserungen für den Schienenpersonennahverkehr und den Schienengüterverkehr.

Kosten in Höhe von 150 Millionen Euro

Insgesamt belaufen sich die Kosten für das Projekt auf rund 150 Millionen Euro. Von den Kosten, die vom Nahverkehrsnutzen abgedeckt werden, übernimmt der Bund 60 Prozent. Die restlichen 40 Prozent der Kosten werden vom Land und dem Regionalverband Braunschweig übernommen. Für den verbleibenden Finanzierungsteil hat der Bund die Übernahme der Kosten in Aussicht gestellt auf der Grundlage des zusätzlichen Nutzens des Projektes für den Güter- und Fernverkehr.“

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