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Sanierung Kulturpunkt West: Stadt will Förderung beantragen

7. Dezember 2017 von
Der Kulturpunkt West ist stark sanierungsbedürftig. Foto: Archiv/Anke Donner
Braunschweig. Die Stadt will erneut Fördermittel in Millionenhöhe beim Land Niedersachsen für das Projekt „Campus Donauviertel“ beantragen. Der Kulturpunkt West soll saniert werden. Darüber wurde Planungs- und Umweltausschuss am Mittwoch informiert. Die Entscheidung trifft der Rat am 19. Dezember.

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In diesem Jahr wurde der erste Förderantrag des Projektes für einen Neubau des Kinder- und Teeny-Klubs „Weiße Rose“ inklusive des Außengeländes und einer Integrationsmanagerin oder eines Integrationsmanagers über die Richtlinie „Investitionspakt Soziale Integration“ bewilligt. Die Fördermittelhöhe beträgt 2,187 Millionen Euro (regionalHeute.de berichtete).

Der zweite Schritt zur Verwirklichung des „Campus Donauviertel“ ist nun die Fördermittelbeantragung für die Sanierung des Bestandsgebäudes Ludwig-Winter-Straße 4 (Kulturpunkt West). Die Sanierung sei von vornherein als zweiter Bestandteil angekündigt gewesen und integraler Bestandteil des „Campus Donauviertel“.

Bei einer Bewilligung über den Investitionspakt würde das Projekt aus der Maßnahmenliste des Integrierten Entwicklungskonzeptes „Soziale Stadt Donauviertel“ komplett herausgenommen. Gemäß der Richtlinie sei eine Beschlussfassung der Kommune zur Durchführung und Finanzierung der Maßnahme Voraussetzung zur Förderung. Diese soll nun durch den Rat beschlossen werden.

Kosten von 2,5 Millionen Euro 

Inhalt des Förderantrages „Campus Donauviertel – Sanierung“ sei die Modernisierung und Sanierung des Bestandsgebäudes Ludwig-Winter-Straße 4. Entsprechend der Vorplanungen seien Kosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro für die Sanierung inklusive der Außenanlagen ermittelt worden. Für die weitere Nutzung des Kampus West sei eine Sanierung der Gebäudesubstanz zwingend erforderlich.

Die durch den Neubau frei werdenden Räume des Kinder- und Teeny-Klubs „Weiße Rose“ im Gebäude Ludwig-Winter-Straße 4 sollen einer neuen Nutzung zugeführt werden. Für den Kampus West bestehe somit die Möglichkeit, weitere bereits geplante und von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Donauviertels nachgefragte Aktivitäten und Angebote zu realisieren. Ebenso Inhalt des Förderantrags ist die Beschäftigung eines Integrationsmanagers für den Zeitraum eines Jahres mit Kosten in Höhe von 65.000 Euro.

Eigenanteil von 357.000 Euro

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro. Der städtische Anteil beträgt 357.000 Euro. Dieser setzt sich zusammen aus nicht förderfähigen Kosten in Höhe von 105.000 Euro und dem zehnprozentigen Eigenanteil der förderfähigen Kosten in Höhe von 252.000 Euro. Die restlichen Mittel in Höhe von 2,2 Millionen Euro werden aus Fördermitteln des Bundes und des Landes finanziert.

Um die Förderkulisse nutzen zu können, werden die erforderlichen Haushaltsmittel durch haushaltsneutrale Budgetumschichtungen aus den Projekten „San.gebiet Soziale Stadt“ des Teilhaushaltes des Fachbereich 61 bereitgestellt, unter Vorbehalt der Bewilligung der Förderung. Hierfür wird im Rahmen der Haushaltslesung 2018 zu den Ansatzveränderungen der Verwaltung ein eigenes Projekt eingerichtet.

Der Rat wird voraussichtlich im Februar 2018 über den Haushalt entscheiden.

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