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Sanierung nötig – Stadthalle muss wohl lange schließen

19. Oktober 2016 von
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Braunschweig. Die Stadthalle bedarf hinsichtlich der Haustechnik sowie der Fassade einer umfangreichen Sanierung. Hierfür wurden bereits erste Voruntersuchungen durchgeführt, teilte die Verwaltung mit. Das könnte eine längere Schließung des Gebäudes bedeuten.

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Am 21. Juli 2015 hat der Rat den Verkauf eines Teils des Grundstücks zur Errichtung eines Kongresshotels neben der Stadthalle sowie den Abriss und den Neubau der Parkpalette beschlossen. Der Neubau des Kongresshotels, einschließlich der Neuerrichtung des Parkdecks, muss aus Sicht des Investors mit einer Sanierung der Stadthalle synchronisiert werden (regionalHeute.de berichtete).

Gutachter senken den Daumen

Es war zunächst angedacht, die Sanierung der Stadthalle in drei vorgegebenen Abschnitten, unter Berücksichtigung der Spielpausen in 2016 und 2017, in den Jahren 2016 bis 2018 durchführen zu lassen. Der große Bauabschnitt sollte von April 2018 bis Oktober 2018 erfolgen, da die Stadthalle in diesem Zeitraum geschlossen werden könnte. Zudem gab es Überlegungen, dass einige Sanierungsarbeiten möglicherweise auch während des laufenden Betriebes umgesetzt werden könnten. Durch Gutachter wurde deutlich, dass eine Sanierung der technischen Gebäudeausrüstung aufgrund der inneren Abhängigkeiten der Nutzungsbereiche in der Stadthalle nicht in mehreren Bauabschnitten durchgeführt werden könne, da eine Sperrung einzelner Gebäudeteile und Weiterbetrieb der anderen Gebäudeteile nicht möglich wäre. Die Sanierung wäre auf jeden Fall in einem zusammenhängenden Zeitraum, bei zeitgleicher Außerbetriebnahme der Stadthalle, vorzusehen, teilten die Gutachter mit.

Schließung von rund 18 Monaten

Für die Sanierungsteilprojekte wäre eine Baugenehmigung erforderlich. Hieraus könnten sich weitere Sanierungsnotwendigkeiten und Ertüchtigungen ergeben. 
Da eine Sanierung in dem zunächst angedachten Zeitfenster nicht umsetzbar ist, können die Sanierungsarbeiten auch nicht wie angedacht, im Oktober 2018 abgeschlossen sein, so die Verwaltung. Nach einer ersten groben Einschätzung, unter Betrachtung der bereits geschlossenen Veranstaltungsverträge, könnte die Sanierung mit einer Schließung von rund 18 Monaten frühestens ab Frühjahr 2019 starten.

Hotelprojekt nach hinten verschoben

Im nächsten Schritt seien der Umfang, die Qualität und die Tiefe der Sanierung zu konkretisieren, so die Verwaltung. Ein Ingenieurbüro sei mit einer umfassenden Bestandsaufnahme (einschließlich Brandschutz) beauftragt worden. Ergänzend dazu werde geprüft, wie weitere Bedarfe für eine zukunftsfähige Ausrichtung der Stadthalle (zum Beispiel für das Kongressgeschäft) am Standort abgedeckt werden könnten. Dazu solle es eine Machbarkeitsstudie geben. Aus alldem soll der endgültige Sanierungsumfang und das weitere Vorgehen zur Realisierung festgelegt werden.

Die Realisierung des Hotelprojekts wird sich aber wohl verschieben, da nach Auskunft des Investors die Sanierung der Stadthalle und die Errichtung des Kongresshotels aufeinander abgestimmt werden müssten. Eine vorherige Errichtung des Kongresshotels und eine spätere längere Schließung der Stadthalle zur Sanierung sei aus Betreibersicht nicht möglich.

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