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Schnelles Internet für alle: Funklöcher sollen verschwinden

12. September 2017 von
Bis 2025 soll es in Braunschweig keine "Weiße Flecken" in Sachen Breitbandversorgung mehr geben. Symbolfoto: Alexander Panknin
Braunschweig. Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortfaktor. In Braunschweig gibt es immer noch einige "Funklöcher", in denen nur langsam gesurft werden kann. Durch die Gremien geht daher derzeit ein Antrag, der vorsieht, Braunschweig bis 2025 nahezu vollständig mit Gigabit-Anschlüssen abzudecken.

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„Die Verwaltung wird gebeten, ein Konzept zum flächendeckenden Ausbau der Gigabit-Versorgung in Braunschweig bis 2025 zu erarbeiten und dem Rat bis zum Ende des 1. Quartals 2018 über seine Ausschüsse zuzuleiten“, heißt es in dem Antrag, der vergangene Woche im Wirtschaftsausschuss, am heutigen Dienstag im Bauausschuss und Ende September im Rat diskutiert werden soll. Die privaten Akteure des Breitbandausbaus seien entsprechend zu beteiligen.

In weiten Teilen Braunschweigs gebe es bereits heute eine Breitbandversorgung mit 50 bis 200 MB/s, die noch vorhandenen „weißen Flecken“ würden sukzessive abgebaut. Die Entwicklung in der Übertragungstechnologie schreite jedoch mit erheblicher Geschwindigkeit voran. Die nächste Entwicklungsstufe liege bei 1000 MB/s. „Um unsere Stadt für die Bürgerinnen und Bürger, Betriebe und Forschungseinrichtungen auch zukünftig attraktiv zu gestalten, ist eine funktionierende digitale Infrastruktur erforderlich“, heißt es in der Begründung des Antrags.

Erhalt des Forschungsstandortes

Neben wachsenden Anforderungen im privaten Bereich erforderten zukunftsweisende Techniken und Innovationen schon heute enorme Datenübertragungsmöglichkeiten. „Dort wo diese Infrastrukturen existieren, passieren auch die innovativen Entwicklungen der Zukunft. Wenn Braunschweig weiterhin ein attraktiver Standort für Unternehmen bleiben will, ist es erforderlich ein Konzept zu erstellen, wie mit allen betreffenden Akteuren aus Forschung und Wissenschaft, Unternehmen, Behörden und Telekommunikationsanbietern sowie den kommunalen Energieversorgern, welche ebenfalls über Netze verfügen, diese Entwicklung vorangetrieben werden kann“, so die Vorlage. Das Konzept solle insbesondere auch die sogenannten „Funklöcher“ in Braunschweig aufzeigen.

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