SEK-Einsatz in der Güldenstraße

von Robert Braumann


Symbolfoto: Archiv/Braumann
Symbolfoto: Archiv/Braumann

Braunschweig. Bereits am Mittwoch gab es in der Güldenstraße in Braunschweig einen SEK-Einsatz. Am Freitag räumte die Polizei jegliche Gerüchte aus dem Weg, es habe sich um einen Anti-Terror-Einsatz gehandelt, dies war über die Sozialen Medien verbreitet worden.


"Irgendein Schlaumeier hat die Kollegen im Einsatz fotografiert und das Bild mit dem Zusatz versehen, es handele sich um einen Anti-Terror-Einsatz in Bezug auf den Braunschweiger Weihnachtsmarkt und das alles dann über die Sozialen Medien geschickt, das ist völliger Unsinn", so Polizeisprecher Wolfgang Klages. Es habe sich um einen Routine-Einsatz gehandelt, bei dem es um Rauschgift-Delikte gegangen sei. "Es bestand die Möglichkeit, dass die verdächtige Person eine Schusswaffe in der Wohnung haben könne, es ist Standard, dass in solchen Fällen die Kollegen des SEK dazu geholt werden", führt er weiter aus. Wer über ein wenig Ortskenntnis verfüge, müsse zudem zugeben, dass der Weihnachtsmarkt nun doch nicht ganz so groß sei, dass er bis in die Güldenstraße reiche. In der Wohnung sei dann auch Rauschgift gefunden worden, gegen den 34-jährigen Verdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, eine Waffe habe man nicht gefunden, so der Polizeisprecher weiter.


mehr News aus Braunschweig