Anzeige

Solidarisch mit den Leidenden – Landesbischof spricht im Dom

14. April 2017
Im Dom Braunschweig hielt Landesbischof Dr. Christoph Meyns die Karfreitagspredigt. Foto: Evang. Landeskirche Braunschweig.
Anzeige
Braunschweig. Karfreitag ist nach Aussage von Landesbischof Dr. Christoph Meyns „ein Signalgegen den Rückzug in die distanzierte Bequemlichkeit“. Der Landesbischof sprach im Braunschweiger Dom.

Anzeige

Eine Christenheit ohne den Protest gegen Ungerechtigkeit, Gewalt und Unterdrückung wäre einWiderspruch in sich selbst, sagte er am 14. April im Braunschweiger Dom. Zueiner christlichen Haltung gehöre außerdem der Einsatz für Ausgestoßene, Krankeund Geflüchtete.

Meyns betonte, er könne sich die LandeskircheBraunschweig nicht ohne eine starke diakonische Anwaltschaft für Kranke, Alteund Pflegebedürftige, für Menschen mit Behinderungen und für Flüchtlingevorstellen: „Ich kann mir kein kirchliches Leben im Braunschweiger Landvorstellen, in dem Gemeinden sich nicht genau die Umgebung ansehen, in der sieleben, sich fragen, wo Menschen Not leiden und was sie tun können, um die Notzu lindern.“

Der Karfreitag sei die notwendigeErinnerung an Leiden und Tod, so der Landesbischof. Man könne diesen Teil derWirklichkeit ausblenden, „aber damit geraten auch diejenigen aus dem Blick, diein dieser Welt leiden und Hilfe brauchen“. Der Karfreitag setze uns inBeziehung zu Christus am Kreuz, „und damit zu allen, die in unserer Welt zuOpfern werden“.

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006