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SPD will Radverkehrskonzept neu ausrichten

16. Juli 2017
Manfred Dobberphul, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Foto: SPD
Braunschweig. Das Radverkehrskonzept der Stadt Braunschweig soll fortgeschrieben und überarbeitet werden. Das geht aus einer Anfrage der SPD-Ratsfraktion an die Verwaltung hervor.

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„Seit dem Jahr 1995, als das Radverkehrskonzept auf Betreiben der SPD erstmals beschlossen wurde, hat sich in Braunschweig viel bewegt. So belegt Braunschweig im ADFC-Fahrradklimatest mittlerweile bundesweit Platz sieben unter den Städten über 200.000 Einwohnern. Dennoch ist es an der Zeit, den Plan zu überdenken. Es freut mich, dass die Verwaltung das auch so sieht und sich dem Thema annehmen möchte“, sagt Manfred Dobberphul, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Der Fahrradexperte Dobberphul, Mitglied in der Radverkehrskommission, im ADFC und im Arbeitskreis „Ringgleis“ des Braunschweiger Forums, begründet seine Anfrage zur Neuausrichtung des Radverkehrskonzepts auch mit den Ergebnissen aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK): „Es zeichnet sich ab, dass das Thema Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger zunehmend eine sehr große Rolle spielt. Jetzt ist es an der Zeit, über die Erstellung eines verkehrsübergreifenden Mobilitätsentwicklungsplans nachzudenken, in dem der Fuß- und Radverkehr sowie der ÖPNV einen besonderen Schwerpunkt einnimmt“, so Dobberphul.

Fahrradnutzung aktiver bewerben

Zusätzlich fordert er, die Nutzung von Fahrrädern aktiver zu bewerben: „Eine Kommune muss nicht nur die Infrastruktur für einen guten Radverkehr bereitstellen, sie muss das Thema mittels Kampagnen und Initiativen auch aktiv in die Köpfe der Menschen bringen.“ Hierzu müssten in der Verwaltung ausreichend finanzielle und personelle Bedingungen geschaffen werden.

„Braunschweig ist auf dem Sprung, eine wirklich fahrradfreundliche Stadt zu werden, das belegt auch der derzeitige Fahrrad-Nutzanteil von 21 Prozent. Jetzt gilt es, diesen Prozentsatz noch auszubauen, schließlich vermeiden Radfahrer einen wahnsinnig hohen CO2-Ausstoß, was die Stadtluft erheblich verbessern hilft, und tun gleichzeitig etwas für die eigene Fitness“, so Dobberphul abschließend.

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