Stadt Braunschweig erhält mehr Geld für Kita-Personal


Knapp 3,75 Millionen Euro erhält die Stadt Braunschweig im Rahmen der Förderrichtlinie QuiK. Symbolfoto: Anke Donner
Knapp 3,75 Millionen Euro erhält die Stadt Braunschweig im Rahmen der Förderrichtlinie QuiK. Symbolfoto: Anke Donner | Foto: regionalHeute.de

Braunschweig. Die Landesregierung verbessert die frühkindliche Bildung in den Kindertagesstätten in der Stadt Braunschweig mit neuen Zuschüssen weiter: Die Löwenstadt erhält für die Jahre 2017 und 2018 insgesamt 3.739.611,85 Euro, um die Kindertagesstätten mit zusätzlichem Kita-Personal noch besser ausstatten zu können.


Das Geld soll für die Beschäftigung zusätzlicher Fach- und Betreuungskräfte in Gruppen für Kinder von drei bis sechsJahren verwendet werden und schließt auch Qualifizierungskurse ein.


„Das ist eine gute Nachricht für alle Eltern und Kinder und die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Kindertagesstätten: Die Kinder profitieren durch einen besseren Betreuungsschlüssel in den Einrichtungen, das Personal wird entlastet und kann sich intensiver um alle Kinder kümmern“, begrüßt der SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Bratmann aus Braunschweig die Zuteilung der Geldmittel von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD).


Für das Jahr 2017 könnten 1.870.649,50 Euro zusätzlich an die Stadt Braunschweig für mehr Personal in Kindertagesstätten ausgezahlt werden, für das Jahr 2018 weitere 1.868.962,34 Euro. „Diese Mittel werden auch in den kommenden Jahren fließen. Gesichert ist die zusätzliche finanzielle Hilfe in dieser Höhe für mehr Personal mindestens bis zum Jahr 2021“, betont der SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Bratmann.



Zusätzliche Kita-Fachkräfte können eingestellt werden


Die Stadt Braunschweig kann als örtlicher Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe mit den weiteren Zuschüssen der SPD-geführten Landesregierung zusätzliche Kita-Fachkräfte wie Sozialpädagogen, Erzieher oder auch sozialpädagogische Assistenten einstellen. Nach Antragstellung erhalten die Träger der Kinder- und Jugendhilfe direkt den Zuwendungsbescheid für die Jahre 2017 und 2018. Die Mittel können dann nach Bedarf abgerufen werden.


„Überall dort, wo kurzfristig keine Fachkräfte verfügbar sind, hat die Stadt Braunschweig auch die Möglichkeit, nicht einschlägig qualifizierte Quereinsteiger zu beschäftigen. Diese können pädagogisch nachqualifiziert werden. So ist gesichert, dass die personelle Verstärkung schnell und unbürokratisch die Arbeit aufnehmen kann“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Bratmann.


Insbesondere Einrichtungen, in denen viele Kinder betreut werden, die aufgrund ihrer Herkunft kein oder nur wenig Deutsch können, sollen mit den zusätzlichen Mitteln personell verstärkt und damit bei der Integration und Sprachförderung unterstützt werden. Christoph Bratmann: „Regelkräfte, die schon heute in den Kindertagesstätten arbeiten, werden dadurch weiter entlastet. So sorgt die SPD-geführte Landesregierung dafür, dass Fachkräfte sich intensiver als vorher für die frühkindliche Bildung der Mädchen und Jungen in den Kindergartengruppen engagieren können.“


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