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Sturmtief „Sebastian“ sorgt für Einsätze in der Region

13. September 2017
In Peine wurde ein Autofahrer durch einen umstürzenden Baum verletzt. Foto: aktuell24/DC
Braunschweig. Am heutigen Mittwoch verzeichnete die Integrierte Regionalleitstelle Braunschweig – Peine- Wolfenbüttel den ersten sturmbedingten Einsatz dieses Tages in Braunschweig. Auf einem Wohnhaus in Querum wurde eine Antennenanlage abgeknickt, die auf den Fußweg zu stürzen drohte.

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Von der Drehleiter aus wurde die Antenne demontiert. In der Folge rückten Berufs- und Freiwillige Feuerwehr zu insgesamt zwölf Einsatzstellen mit umgestürzten Bäumen, Bauzäunen und losen Dachziegeln aus, die eine Gefahrensituation darstellten. Durch den Fachbereich Stadtgrün wurden ebenfalls einige Einsatzstellen mit entwurzelten Bäumen und abgebrochenen Ästen im Stadtgebiet abgearbeitet.

Peine: Baum stürzte auf Auto

Den Gemeinden im Landkreis Peine bescherte Sturmtief Sebastian mit Ausnahme der Gemeinde Lengede ebenfalls einiges an Arbeit. Ein schwerer Unfall ereignete sich im Ort Adenstedt. Hier stürzte ein Baum auf einen PKW, im dem der Fahrer eingeklemmt und verletzt wurde. Er wurde durch die Feuerwehr mit technischem Gerät aus seinem völlig zerstörten Fahrzeug befreit und mit dem Rettungsdienst ins Klinikum Peine transportiert. Auch im Landkreis Peine wurden zwölf Einsatzstellen durch die Feuerwehren abgearbeitet.

Wolfenbüttel: Parkplatz eines Einkaufzentrums geräumt

Die Feuerwehren im Landkreis Wolfenbüttel waren in den Gemeinden Baddeckenstedt, Schladen-Werla, Elm-Asse, Sickte und der Stadt Wolfenbüttel gefordert. Den langwierigsten Einsatz hatte die Feuerwehr Cremlingen zu bewältigen. In der Straße Am Moorbusche drohte durch den Sturm ein zirka 20 Meter Hoher Werbeträger umzustürzen. Die Feuerwehr sicherte den Gefahrenbereich weiträumig ab, sperrte hierzu die Straße Im Moorbusche und die Umgehungsstraße K 140 für den Verkehr und ließ den Parkplatz eines Einkaufszentrums räumen. Es wurde versucht, eine Firma mit dem Abbau des Turmes zu beauftragen. Zur Unterstützung der Kameraden aus Cremlingen wurde noch die Ortsfeuerwehr Schulenrode hinzugezogen. Im Landkreis Wolfenbüttel wurden insgesamt acht Sturmeinsätze gefahren.

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