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Taubenplage in der Stadt?

14. Dezember 2015 von
Die Stadt versucht die Ausbreitung von Tauben zu verhindern. Wer sie füttert, dem drohen hohe Strafen. Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Einige bezeichnen sie als „Ratten der Lüfte“ und jeder Autofahrer hat sich schon einmal über die Exkremente von ihnen auf dem Lack geärgert – wer sie füttert, der muss mit bis zu 5000 Euro Strafe rechnen. Tauben haben nicht das beste Image und auch die Stadt Braunschweig versucht die Ausbreitung der Tiere einzudämmen. 


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Rainer Keunecke, Pressesprecher Stadt Braunschweig, erklärt: „In Braunschweig ist es verboten, Tauben auf öffentlichen Flächen zu füttern. So bestimmt es das Stadtrecht in der „Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit in Braunschweig“. Denn die unkontrollierte Vermehrung wildlebender Tauben im städtischen Bereich hat wegen der Verbreitung von Krankheitserregern und der Beeinträchtigung der Bausubstanz über den Kot der Tiere massive nachteilige Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit und Ordnung.“ Die Überwachung und Durchsetzung des Fütterungsverbots (regelmäßige Kontrolle bekannter Fütterungsstellen, Entfernung des ausgestreuten Futters) habe zu einer drastischen und nachhaltigen Reduzierung des Taubenbestands in der Innenstadt geführt. Innerhalb der Okerumflut liege der Bestand bei geschätzten 300 Tieren (Stand 2013, seither nach Einschätzung der Verwaltung keine signifikante Veränderung). 1993 seien es noch zehnmal so viele (knapp 3000) gewesen.

Drastische Strafen

Der Zentrale Ordnungsdienst der Stadt (ZOD) wird auch in Zukunft regelmäßig bekannte Fütterungsstellen kontrollieren und Futter entfernen, falls erforderlich, so der Stadtsprecher. „Personen, die beim unerlaubten Taubenfüttern beobachtet werden, erhalten einen Bußgeldbescheid. Die Höhe der Geldbuße ist einzelfallabhängig und kann bis zu 5000 Euro betragen. In der Regel liegt sie im unteren dreistelligen Bereich. Pro Jahr gibt es einige Fälle. Die durch Tauben verursachten Schäden an städtischen Gebäuden sind mittlerweile relativ gering“, so Keunecker.

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