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TU Braunschweig: Junge Softwareentwickler ausgezeichnet

16. Juli 2017
Am Tag der jungen Software-Entwickler 2017 wurde Studierende der TU für Programmiersprache, Simulation von Sumo-Ringkämpfen und Datensicherheit ausgezeichnet. Foto: TU Braunschweig
150 Studierende der Bachelorstudiengänge Informatik, Wirtschaftsinformatik und Informationssystemtechnik präsentierten beim „Tag der jungen Softwareentwickler“ am 13. Juli 2017 ihre Ergebnisse des diesjährigen Softwareentwicklerpraktikums der Öffentlichkeit.

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Eine Jury mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft bewertete die Projekte und zeichnete auch in diesem Jahr die besten Teams aus.

Den Sieg holten sich gemeinsam die beiden Teams vom Institut für Theoretische Informatik mit dem Projekt „UnicornPL“. Die von den Teams entwickelte Programmiersprache „Unicorn“ ermöglicht eine schnellere Server-Client-Kommunikation durch paralleles Rechnen. Dies erleichtert die Kommunikation mit dem Server und die Arbeit für Programmierer. Beispielsweise bei der Bildbearbeitung würde „Unicorn“ für eine Zeitersparnis sorgen.

Den zweiten Platz belegte das Team des Instituts für Robotik und Prozessinformatik mit der Entwicklung einer Simulation eines Sumo-Ringkampfs mit Robotern. Das Team entwickelte eine künstliche Roboter-Intelligenz, die in einer Arena gegen einen Kontrahenten antritt. Ziel des Roboter-Sumoringens ist es, den Gegner aus dem Ring zu werfen. An Hand von Spieldaten lernt die entwickelte künstliche Intelligenz und gewinnt so an Spielwitz.

Auf Platz drei folgt das Team des Instituts für Betriebssysteme und Rechnerverbund mit dem Projekt „SSH Agent on Android“, dass die Datensicherheit zwischen zwei entfernten Geräten ermöglicht.“ SSH bezeichnet ein Netzwerkprotokoll mit dem auf eine sichere Art und Weise eine verschlüsselte Netzwerkverbindung mit einem entfernten Gerät hergestellt werden kann. Das Team entwickelte speziell für das Betriebssystem Android eine verbesserte Nutzung des Verfahrens, das eine verschlüsselte Verbindung von einem Android-Gerät zu einem Server herstellen kann.

Organisatorin Professorin Ina Schaefer vom Institut für Softwaretechnik und Fahrzeuginformatik lobte die sehr guten Leistungen der Studierenden und stellte heraus: „Beim Softwareentwicklungspraktikum geht es in erster Linie darum, dass die Studierenden lernen im Team zu arbeiten. Außerdem bieten die Projekte die Chance, viele praktische Erfahrungen zu sammeln.“

Das Softwareentwicklungspraktikum

Im Rahmen des diesjährigen Softwareentwicklungspraktikums bearbeiteten 150 Studierenden aus 12 verschiedenen Instituten 14 Projekte und lernten dabei praxisbezogenes Entwickeln komplexer Softwaresysteme. Von der Planung über die Entwicklung bis hin zur Fertigstellung der Produkte wurden sie dabei von den jeweiligen Instituten begleitet.

 

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