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3. Februar 2015
TU erhält 93.000 Euro für Chemie-Lehre

Nadine Priebe, Referentin für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit beim Verband der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Nord (VCI Nord) sowie Professor Dr. Martin Bröring, Studiendekan für Chemie, Lebensmittelchemie und chemische Biologie an der TU Braunschweig bei der Scheckübergabe. Foto: TU BS
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Braunschweig. Über eine kräftige Finanzspritze durfte sich das Fach Chemie der Technischen Universität Braunschweig freuen: Gleich 93.000 Euro stellte der Fonds der Chemischen Industrie (FCI), das Förderwerk der Branche, für die Modernisierung und Erweiterung der Praktikumsversuche im Chemiestudium zur Verfügung.


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Im Rahmen der diesjährigen Absolventenfeier überreichte Nadine Priebe vom Verband der Chemischen Industrie, Landesverband Nord (VCI Nord) einen symbolischen Scheck an Professor Dr. Martin Bröring, Studiendekan Chemie. „Wir freuen uns sehr über die Förderung“, so Bröring. „Mit den neu angeschafften Versuchsaufbauten können wir unser Praktikumsangebot so erweitern, dass sich die Studierenden mit allen modernen physikochemischen Untersuchungsmethoden vertraut machen können. Vor allem den aktuellen Entwicklungen in den Bereichen der laserbasierten Mikroskopie und Spektroskopie sowie der Nanotechnologie wird dabei Rechnung getragen.“

Hintergrund der Übergabeaktion ist eine Sonderfördermaßnahme des FCI. Wie bereits 2013 hatte das Förderwerk 2014 erneut rund 1,1 Million Euro für eine bessere Lehre im Chemie-studium an den Universitäten bewilligt. Damit soll die inhaltlich-konzeptionelle Modernisierung der Praktika unterstützt werden. „Im internationalen Vergleich genießt das Chemiestudium in Deutschland unverändert einen sehr guten Ruf. Das gilt vor allem für die experimentelle Ausrichtung der Lehrpläne“, so FCI-Geschäftsführer Dr. Gerd Romanowski. „Unsere Förderung soll helfen, dass die hohe Qualität der Chemikerinnen- und Chemiker-Ausbildung erhalten und vor allem weiter entwickelt wird und mit den Anforderungen der Berufspraxis Schritt hält.“

Weitere Fonds-Zusatzgelder gingen an die Chemiefachbereiche der Universitäten Berlin 
(FU und TU), Bielefeld, Bochum, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Kaiserslautern, Köln, Leipzig, Mainz, München (LMU und TU), Oldenburg, Rostock und Siegen.

Über den VCI Nord:
Der VCI Nord ist ein Landesverband des Verbandes der Chemischen Industrie. Er vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von 280 Mitgliedsunternehmen in Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen. Weitere Kernaufgaben des Verbandes sind die Fortbildung von Lehrkräften, die Verbesserung des naturwissenschaftlichen Unterrichts sowie die Förderung von Kontakten zwischen Hochschulen und Wirtschaft.

Über den Fonds der Chemischen Industrie:
Der Fonds der Chemischen Industrie wurde 1950 gegründet und ist das Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie. Er stellte 2014 über 13 Millionen Euro für die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an Schulen zur Verfügung.

Über das Fach Chemie an der TU Braunschweig:
An der TU Braunschweig studieren über 650 Studierende Chemie oder Lebensmittelchemie. Mit einem Studienanteil von über einem Drittel besitzen Praktika einen vergleichsweise hohen Stellenwert. Schwerpunkte innerhalb der strategisch relevanten Forschungsfelder der TU – Mobilität, Infektionen und Wirkstoffe, Stadt der Zukunft – sind die Chemie der Energiekonversion sowie die Chemie in den Lebenswissenschaften.


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