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Turnhalle Naumburgstraße: Flüchtlinge sind eingezogen

12. Januar 2016 von
in diesen Parzellen werden die Menschen bis zu einem Jahr wohnen müssen. Foto: Sian Rühland/Archiv

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Braunschweig. Die ersten 18 Menschen sind am Montag in die Notunterbringung in der Naumburgstraße (regionalHeute.de berichtete) eingezogen. Sie werden bis zu einem Jahr in der Sporthalle verbringen müssen. Die Menschen sind allesamt Bewohner der Landesaufnahmebehörde (LAB) in Kralenriede – nötig geworden ist der Umzug aufgrund des Platzmangels. 


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Bis zu 156 Menschen dürfen laut der Stadtverwaltung in der umfunktionierten Sporthalle untergebracht werden. Aktuell seien es 18. „Darunter sind Geschwisterpaare und Alleinreisende beiderlei Geschlechts. Einige der Zugewiesenen, die vom Fachbereich Soziales registriert wurden, sind bei Bekannten in der Stadt untergekommen. Sie stammen aus Syrien, dem Iran und dem Irak. Einige sind Kurden“, so die Mitteilung der Stadt. Der Umzug soll problemlos verlaufen sein. Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke beschreibt Umzug und Stimmung als „entspannt“. Die Menschen hätten sich dankbar geäußert, dass man ihnen eine Unterkunft zur Verfügung stelle.

Die zugewiesenen Flüchtlinge mussten zunächst registriert werden, bevor sie nun ihre Unterkunft in der Sporthalle beziehen konnten. Einige sollen sich bereits aus der LAB kennen. Ein syrischer Asylbewerber mit guten Deutschkenntnissen habe sich sogleich als Dolmetscher zur Verfügung gestellt, so der Pressesprecher der Stadt Braunschweig. Die nächsten Menschen werden in der kommenden Woche erwartet.

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