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UNICEF äußert sich zum Weltwassertag

7. März 2017
Symbolfoto: Alexander Panknin
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Braunschweig. Vor sieben Jahren fanden sich im westlichen Ringgebiet verschiedene Interessensgruppen zusammen, um den Jödebrunnen 2011 aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken. Für die Erweckung wurde der 22. März gewählt, der heute für den Weltwassertag steht.

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Die Stellungnahme der UNICEF Arbeitsgruppe geben wir unkommentiert und ungekürzt wieder:

Eine breite Öffentlichkeit konnte für die große Bedeutung des Jödebrunnens gewonnen werden, die schließlich Politik und Denkmalschutz bewog, „Dornröschen“ wieder ein schönes Gesicht zu verleihen. Im vergangen Jahr fand, organisiert durch die FSJlerin des Städtischen Museums Altstadtrathaus Frau Mareike Müller eine zweitägige Großveranstaltung Rund um den restaurierten Jödebrunnen für 400 Ferienkinder statt. Das Städtische Museum Altstadtrathaus war mit der Museumspädagogik von Beginn an in dem Weltwassertag – Jödebrunnen Projekt verwurzelt und für die kindgerechte Aufarbeitung zuständig. Aus historischer Sicht ist es wichtig am Thema zu bleiben, denn ohne Wasser kein Leben und auf unsere Stadt betrachtet keine Ansiedlung. In den letzten sechs Jahren, hat das Museum federführend mit wechselnden Projektpartnern den Weltwassertag gemeinsam mit Schulklassen und Kindergartenkindern begangen. Auf diese Weise ist es uns gelungen schon mehrere tausend Kinder zu erreichen und sie für einen vernünftigen Umgang mit Wasser zu sensibilisieren. Stationen für Kindergartenkinder: Die St. Martini-Kirchengemeinde stellt für 200 Kindergartenkinder die Kirche zur Verfügung, wo an vier Stationen unterschiedliche Inhalte rund um das Thema Wasser gesammelt werden. An der kirchlichen Station von Frau Inka Schlaak geht es darum, zu erfahren, was alle Menschen gleich haben. Ihren Namen, um diesen zu bekommen, wird man in der Regel mit Wasser getauft. Die Kinder schreiben nun ihren Namen auf ein Band. Rund um das historische Taufbecken werden alle beschriebenen Bänder an geflochten, was eine bunte Vielfalt erzeugt.

An der Station des Städtischen Museums werden bei Frau Christa Körner, Herr Rainer Valentin und Frau Edeltraud Wiegandt Fische geangelt, die dann bunt von den Kindern angemalt werden. Dazu gibt es eine Geschichte, von einem sehr eitlen Fisch, der ganz einsam im Wasser schwimmt. Erst als er sich dazu entschließt, seine glitzernden Schuppen zu teilen, gewinnt er ganz viele Freunde und ist nicht mehr allein. Für jeden gibt es dann eine glitzernde Schuppe, die auf den Fisch aufgeklebt wird. Bei der UNICEF erfahren die Kinder von Frau Hannelore Hesse wie schwierig es ist, in anderen Ländern an Wasser zu kommen. Das schon Kindergartenkinder weite Wege gehen müssen, wenn sie sich waschen wollen. Neben Bildern und Erklärungen, absolvieren die Kinder einen Wasserlaufparcours in dem sie selber spüren, wie anstrengend es ist, Wasser von einer Stelle zur anderen zu transportieren. Das Thema Wasserklang wurde in den letzten Jahren von der Kita Schwedenheim Frau Kathrin Monyer – Rogner bestückt, hier konnten sich die Kinder immer selber Gedanken machen, was sie alles zum Thema Wasser wissen. Wie kann sich Wasser anhören, wo finden wir es, warum kann man es manchmal nicht sehen und lässt es sich erfühlen? 2017 wird die Station ausnahmsweise von der FSJlerin des städtischen Museums Frau Marie Bode und Frau Bärbel Falk gestaltet.

Im Städtischen Museum Altstadtrathaus findet zeitglich durch Herrn Hans Falk für Schulklassen eine historische Führung zum Thema städtische Wasserversorgung statt. Außerdem berichtet der Klempnermeister Herr Hans Georg Voges über die frühen Anfänge seines Berufszweigs als historische Luchtemaker, wer die Pipenbrüder waren und welche Schwierigkeiten sich aus Bleiverbindung ergeben. Dazu ist eine originale Klempnerwerkstatt im Museum aufgebaut, die von den Schülern für leichte Klempnerarbeiten genutzt wird. Neben dem Weltwassertag bieten Herr Voges und Herr Falk an weiteren Tagen Führungen für Schulklassen und Kindergärten an. Dazu kommt noch eine Kooperation mit BS Energy Frau Rieger, die mit ihrem Experimenten Koffer in die Schulen geht, um über die heutige Wasserversorgung zu sprechen. Auf dieses Weise wurden in den letzten Jahren über 5000 Kinder unterschiedlichsten Alters erreicht.

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