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Verwaltung legt Gremien Vorlage zum Bebauungsplan vor

7. März 2017
Stadtbaurat Heinz Leuer findet, dass es sich dabei um eine „gut abgewogene Lösung für die Erweiterung von dem international bedeutendem Forschungsinstitut" handelt. Foto: Archiv
Braunschweig. Die Verwaltung hat die Auswertung der Öffentlichkeitsbeteiligung für den Bebauungsplan zur Erweiterung des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung (GEI) jetzt den Gremien vorgelegt. Am 28. März soll der Rat den Satzungsbeschluss beschließen.

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Das Georg-Eckert-Institut ist dann in der Lage, wie geplant einen Bibliotheksbau entlang der Freisestraße neu zu bauen, damit seine räumlichen Kapazitäten deutlich zu erweitern und seine Arbeit an einem Standort zusammenzuführen. Der neue Bau wird mit dem Hauptgebäude, der Villa von Bülow an der Celler Straße, über einen verglasten Steg verbunden. Die Forschungsbibliothek mit rund 265.000 Publikationen aus 172 Ländern ist das Herzstück des international bedeutenden Instituts.

Die in den vergangenen Monaten eingegangenen Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange und Bürgerinnen und Bürgern sind sorgfältig abgewogen worden und hätten keine Veränderung der Planung nötig gemacht, sagte Stadtbaurat Heinz Leuer. Der Stadtbaurat hob hervor, die denkmalgeschützte Villa und der Park würden von den Erweiterungsplänen in ihrer städtebaulichen Qualität nicht maßgeblich beeinträchtigt, da der Erweiterungsbau zurückhaltend neben Villa und Park integriert wurde. Die Freiflächen könnten weitgehend gesichert werden, auch der Okerrundweg könne fortgeführt werden. Der Gestaltungsbeirat, den das Baudezernat bereits für die Baugebiete Langer Kamp und Nördliches Ringgebiet eingesetzt hat, habe die städtebauliche Lage und Dimension des neuen Bibliotheksgebäudes als angemessen bestätigt und dessen moderne, zeitgemäße Architektursprache befürwortet. Die Bedenken etwa des Wallringforums seien nicht geteilt worden.

Für das in den vergangen Jahren personell deutlich gewachsene Georg-Eckert-Institut sei es wichtig, jetzt bald mit der Umsetzung seiner Erweiterungspläne beginnen zu können, betonte der Stadtbaurat. Die Mitarbeiterzahl sei deutlich gestiegen. Wichtig ist, dass das Institut nicht auf mehrere Standorte verteilt ist. Dies hatte u.a. der Wissenschaftsrat hervorgehoben, der das GEI 2009 in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen und damit den herausragenden Wert der Forschung des GEI für die internationale Verständigung attestiert hatte. Diese wichtige Voraussetzung werde mit den Neubauplänen abgesichert, sagte Leuer.

„Ich freue mich daher, dass planerisch jetzt schnell die Voraussetzungen geschaffen werden können, damit die Erweiterung beginnen kann.“ Für die Erweiterungsplanung selbst zeichnet nicht die Stadt Braunschweig verantwortlich, da das GEI von Bund und Ländern finanziert wird. Die Raumplanungen sind von der Oberfinanzdirektion geprüft und für schlüssig befunden worden. „Damit steht die geplante Erweiterung auf soliden Füßen und auch städtebaulich ist eine verträgliche, gut abgewogene Lösung entstanden. Wir haben nun als Stadt unseren Teil dafür getan, diese herausragende wissenschaftliche Einrichtung, die zum Renommee unserer Stadt beiträgt, für die Zukunft gut aufzustellen“, warb Leuer für den anstehenden Satzungsbeschluss.

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