Anzeige

Vogelgrippe – Tierschützer begrüßen Jagdverbot

23. Dezember 2016
Tierschützer begrüßen Jagdverbot in Riddagshausen und setzen auf freiwilligen Jagdverzicht der Jägerschaft im gesamten Stadtgebiet. Symbolfoto: CC0 Public Domain
Braunschweig. Am Schapenbruchteich im Naturschutzgebiet Riddagshausen wurde nun auch in Braunschweig eine mit H5N8 infizierte Schnatterente tot aufgefunden. Die Initiative Stadttiere begrüßt das von der Stadt Braunschweig verfügte Verbot der Jagd auf Federwild.

Anzeige

„Wir setzen nun auf den freiwilligen Verzicht jedweder Jagdaktivitäten, als Signal der Jägerschaft Braunschweig, einer Verbreitung des Virus durch auffliegendes Federwild nach Beunruhigung z.B. durch Stöberhunde oder einem Schuss nicht noch Vorschub zu leisten“, so Beate Gries von der Initiative Stadttiere Braunschweig. Die Bereiche, die in der noch geltenden tierseuchenbehördlichen Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Aviäre Influenza vom 10.Dezember 2014 von der Stadt Braunschweig benannt wurden, können hierzu als Grundlage dienen: Dazu gehören alle größeren Wasserflächen und Vogelschutzgebiete auf dem Gebiet der Stadt Brauschweig, zu denen auch das Europäische Vogelschutzgebiet im Staatsforst im Klei gehört, das direkt an den Flughafen angrenzt. Beate Gries ist sicher: „Mit dem Vorkommen der Vogelgrippe auf dem Braunschweiger Stadtgebiet steht die morgige Jagd auf den Flughafengelände aktuell unter einer neu zu überdenken Verantwortlichkeit und damit nicht mehr nur im Ermessen des Flughafenbetreibers. Das Allgemeinwohl muss dabei über das mit der Jagd verfolgte Ziel gestellt werden, so dass diese Jagd damit im Fokus des öffentliche Interesse steht.“

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006