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Vorsicht: Anzahl der Enkeltrick-Betrüger nimmt wieder zu

11. Januar 2017
Die Betrüger rufen oft mit unterdrückter Nummer an. Foto: Nick Wenkel
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Braunschweig. Vermehrt versuchen wieder Betrüger mit dem bekannten "Enkeltrick" Geld von Bürgern zu klauen. Dabei gibt sich die anrufende Person als Enkel des Gesprächspartners aus und bittet um das Senden von Ersparnissen.

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Wie schon zu Jahresbeginn lassen die sogenannten „Enkeltrick-Betrüger“ Braunschweiger Bürger nicht in Ruhe. Allein am Dienstag, den 10. Januar, meldeten sich sechs Frauen und Männer im Alter zwischen 48 und 86 bei der Polizei, die zur Mittagszeit Anrufe von angeblichen Verwandten erhalten hatten. Die Anrufer, die sich als Enkel und Neffen ausgaben, baten um Geld bis zu 30 000 Euro und versuchten, die Vermögensverhältnisse auszufragen. In einem Fall gab sich der Täter als Polizist aus. Bislang wurden alle Anrufe als Betrugsversuch erkannt. Die Polizei rät weiter zur Wachsamkeit und bittet, sich auf Geldforderungen am Telefon nicht einzulassen. Die Täter suchen ihre Opfer aus öffentlichen Telefonverzeichnissen, in denen nicht nur die Namen, sondern auch die für die Tatumsetzung erforderlichen Adressen stehen. Diese kann man komplett löschen oder um die Adresse kürzen lassen. Tipps, wie dies funktioniert, können Angehörige oder man selbst im Internet erfahren. Außerdem bittet die Polizei die Angehörigen älterer Bürger darum, den Leuten zu helfen und sie über diese Betrugsversuche zu informieren.

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