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„Was ist konservativ?“ – Junge Union beschließt Kernthesen

11. Mai 2017
Die Junge Union Landesverband Braunschweig Foto: Junge Union
Braunschweig. Die Junge Union Landesverband Braunschweig hat sich auf ihrem 72. Landesverbandstag am vergangenen Samstag in Wolfenbüttel mit der Frage „Was ist konservativ?“ auseinandergesetzt und nach einer intensiven Diskussion zahlreiche Kernthesen beschlossen.

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Nachdem auf der Tagung Julius Nießen, Wiebke Luttkus und Oliver Ponto einstimmig in den Landesvorstand gewählt wurden (regionalHeute.de berichtete) startete ein reger Gedankenaustausch.

Die Diskussionsgrundlage bildeten die von den Kreisverbänden eingebrachten Thesen sowie ein Eingangsvortrag von Prof. Dr. Nitschke von der Universität Vechta. Nicht zuletzt in der Union wird darüber gestritten, was konservativ sei.

Dazu der Landesvorsitzende Christoph Ponto: „Für uns ist der Inhalt das Entscheidende. Jedes Mitglied, jede Wählerin und jeder Wähler sollte wissen, was der Markenkern der Union und was konservativ ist. Der Begriff ist vielfältig und interpretationsfähig. Wir haben ihn für uns definiert und inhaltlich besetzt: Wir sind konservativ, weil wir Bewährtes nur durch Neues ersetzen wollen, wenn wir das mögliche Neue als besser erkannt haben. Damit unterscheiden wir uns von Revolutionären und Reaktionären. Weder dauernder Wandel noch starres Festhalten am Überkommenen sind für uns Selbstzweck.“

Konservative Thesen

Christoph Ponto (JU) Foto: Junge Union

Die JU kam zu dem Schluss, dass der Erhalt von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Parlamentarismus sowohl konservativ als auch unterstützenswert sei. Ebenso das Bekenntnis zu Europa, zur Europäischen Union, zur NATO und zur transatlantischen Beziehung mit den USA. Die Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe und vollem Adoptionsrecht gehörten ebenfalls dazu. Weiterhin sollen Extremisten jeglichen Couleurs bekämpft werden und Recht und Ordnung geschützt werden.

Wahl neuer Mitglieder

Neben der Diskussion zum Thema Konservativismus wählten die rund 60 stimmberechtigten Mitglieder Teile des Landesvorstandes neu. Julius Nießen (22, Peine) ist neuer Schatzmeister, Wiebke Luttkus (17, Peine) und Oliver Ponto (26, Goslar) sind neue Beisitzer. Alle drei wurden einstimmig gewählt. „Die drei verstärken unser Team in wichtigen Bereichen. Das hilft uns im anstehenden Bundes- und Landtagswahlkampf, bei dem die Junge Union Landesverband Braunschweig mit acht Kandidaten super aufgestellt ist“, so der Landesvorsitzende Ponto. Neben Claas Merfort (Platz 42) und Andreas Weber (Platz 55) auf der Bundestagsliste kandidieren neben den Direktkandidaten Sarah Grabenhorst-Quidde (Platz 42), Michael Berger (Platz 57) und Eugen Schmidt (Platz 76) über die Liste Christoph Ponto (Platz 83), Sophie Ramdor (Platz 88) und Ronald Matar (Platz 115) für den niedersächsischen Landtag.

In Gedanken bei Wahlen in Frankreich hissten die jungen Christdemokraten eine Europaflagge. Die Junge Union Landesverband Braunschweig setzt sich aus den kreisfreien Städten und Landkreisen Braunschweig, Salzgitter, Peine, Helmstedt, Goslar und Wolfenbüttel zusammen. In der Braunschweiger Region ist die JU mit 825 Mitgliedern die größte jugendpolitische Organisation. Termine und Treffen sowie das gesamte Thesenpapier sind zu finden auf www.ju-lv-bs.de.

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