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Weniger Arbeitslose – Jobcenter zieht positive Jahresbilanz

8. März 2017 von
Oliver Bossow (Agentur für Arbeit), Jörg Hornburg (Jobcenter), Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke und Katrin Miehe-Scholz (Jobcenter) stellten die Zahlen des Jobcenters vor. Foto: Anke Donner
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Braunschweig. Jörg Hornburg, Geschäftsführer des Jobcenters, Dr. Andrea Hanke, Sozialdezernentin der Stadt und Oliver Bossow, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit stellten die Ergebnisse des Jobcenters des Jahres 2016 vor.

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Gleichzeitig wagte man während des Gesprächs auch ein Blick auf das Jahr 2017. Das Jobcenter Braunschweig kann auf ein durchaus positives Jahr 2016 blicken, erklärte Jörg Hornburg. Die Arbeitslosenquote in Braunschweig konnte im vergangenen Jahr erneut gesenkt werden. Aktuell liege die Quote bei 6,5 Prozent und damit deutlich unter den Quoten aus den Vorjahren. Insgesamt konnte Anzahl der Arbeitslosen seit Jahresbeginn um rund zehn Prozent von 6.425 auf 5.778 reduziert werden. Damit würden sich die Zahlen entgegen des Bundestrends entwickeln. Umstrukturierungen innerhalb des Jobcenters seien ein Grund, warum man in Braunschweig diesen positiven Trend verzeichnen könne, so Hornburg. 

Das Jobcenter betreut rund 75 Prozent aller Arbeitslosen in Braunschweig und kann im Vergleich zu den Vorjahren einen kontinuierlichen Abbau der Leistungsberechtigten verzeichnen. Noch im Januar 2010 lag die Zahl bei 18.520, im Dezember 2016 betreute das Jobcenter Braunschweig 13.890 Leistungsbezieher.

Die Flüchtlingssituation war und bleibt eine wichtige Aufgabe des Jobcenters. Im Jahr 2016 wurden 546 Neuzugänge im Personenkreis der Flüchtlinge registriert. Mit 42 Prozent bilden die 25 bis 49-jährigen die größte Gruppe unter den Flüchtlingen, die im Jahr 2016 Leistungen beantragt haben.  Das Erlernen der Deutschen Sprache sei hierbei der wichtigste Teil, um Flüchtlinge zu integrieren. Das bestätigt auch Sozial-Dezernentin Dr. Andrea Hanke: „Die Neuzugänge in der Stadt Braunschweig im vergangenen Jahr sind nicht dramatisch hoch. Aber es ist eine Zahl, mit der wir umgehen müssen. Das ist eine Herausforderung, wenn bedenkt, dass rund die Hälfte keine oder sehr schlechte Deutschkenntnisse haben. Das gestaltet die Vermittlung schwierig und stellt auch die Arbeitgeber vor ein Problem. Da müssen und werden wir auch in diesem Jahr etwas tun.“

Ausblick

Im Jobcenter werden Flüchtlinge von einem speziellen Team betreut. Vom Erstgespräch an betreuen die Mitarbeiter den Personenkreis, um zielgenau auf die besondere Problematik eingehen zu können, erklärt Jörg Hornburg. Der Fokus des Jobcenters soll im Jahr 2017 sowohl auf der Integration von anerkannten Flüchtlingen, als auch auf der Umsetzung der drei Bundesprojekte und der damit verbundenen Vermittlungen von Langzeitarbeitslosen. Ein weiteres Ziel sei die Vermittlung Alleinerziehender. Dies stelle die Mitarbeiter des Jobcenter vor eine besondere Herausforderung. Umso positiver sei auch hier die Entwicklung, so Hornburg. Im Dezember 2016 waren es noch 791, im Januar 2017 betrug de Zahl der arbeitslosen Alleinerziehenden noch 778. Ziel sei es, auch diese Entwicklung im Jahr 2017 weiterzuführen. „2016 war ein gutes Jahr. 2017 wird ein spannendes Jahr. Wir sind gespannt, wie sich die Flüchtlingssituation gestaltet. Doch auch da haben wir unserer Fachkräfte im Haus, die diese Kunden betreuen. Bei Bedarf können wir hier auch aufstocken“, erklärt Jörg Hornburg abschließend. 

 

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