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24. Juli 2014
Westliche Innenstadt: Pflanztröge sind installiert, Förderung läuft aus

Kultviertel: Die Pflanztröge setzen ein Statement. Fotos: Christina Balder
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Braunschweig. Noch sind sie nicht alle gefüllt, aber leuchten können sie schon. Zwölf Pflanztröge für Bäume säumen jetzt die Friedrich-Wilhelm-Straße zwischen der ehemaligen Oberpostdirektion und dem Friedrich-Wilhelm-Platz. Sie sollen mithelfen, die Straße und damit das ganze Quartier optisch aufzuwerten, die Straße zu gliedern und den Blick zu lenken. Und sie zeigen, dass die Kooperation im Quartier (KiQ) dort funktioniert.


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So sehen die Pflanztröge aus, wenn alle Beteiligten darum herum stehen...

So sehen die Pflanztröge aus, wenn alle Beteiligten darum herum stehen…

Rund 36.000 Euro haben die Kübel gekostet, der Einbau dauerte gut zwei Monate (BraunschweigHeute.de berichtete vom Start). Am Mittwoch wurden sie nun „eingeweiht“ – mit dabei waren Beteiligte aus dem Umfeld der KiQ, Sponsoren sowie mit Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer und Hermann Klein auch Vertreter der Stadt. „Es ist ganz spannend, was hier passiert ist“, sagte Leuer im Anschluss beim 7. KiQ-Quartiersforum in den Räumen der Landessparkasse. Was dort geschehe, sei eine Mischung aus Engagement, Investition und einem langen Atem.

Viel sei schon geschafft im Quartier, etwa Fassaden an der Sonnenstraße und die Umgestaltung des Bankplatzes. Doch es müsse noch mehr folgen. Allerdings: „Es besteht keine Chance mehr auf ein weiteres Förderprogramm“, sagte Leuer. Nun seien die Eigentümer vor Ort gefragt Die Stadt wolle zwar weiterhin den Bereich durch das Förderzentrums unterstützen, doch vor allem durch Beratung, weniger mit Geld.

...und so die Straße fast ohne Menschen.

…und so die Straße fast ohne Menschen.

Obwohl alle Fördertöpfe leer sind, müsse noch viel getan werden, sagte Leuer. Größere Projekte wie die Straßenquerung zwischen Friedrich-Wilhelm-Platz und VW-Halle seien bereits genehmigt, ebenfalls auf der Agenda stehen der Wendehammer Wallstraße, die Lindentwete und die Sonnenstraße. Auch die Aufwertung des Okerufers sei eine nicht ganz einfache Angelegenheit, auch finanziell, „aber wir werden das mit Druck weiter verfolgen“, sagte Leuer.

 


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