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Zoll warnt vor zwei neuen Betrugsmaschen

17. März 2017
Die Generalzolldirektion warnt vor gleich zwei neuen Betrugsmaschen. Foto: Zoll
Braunschweig. Der Zoll warnt vor Betrugsmaschen. Per Telefon oder in einem Schreiben werden die Betrugsopfer aufgefordert, Informationen preis zu geben, die es den Betrügern ermöglicht, an Geld zu kommen. Der Zoll empfiehlt in solchen Fällen sofort Anzeige zu erstatten.

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In einer neuen telefonischen Betrugsmasche gehen Anrufe ein, bei denen eine automatisierte Ansage Auskunft über angeblich laufende Vollstreckungsverfahren verlangt. Die Ansage vermittelt den Eindruck, dass es sich um einen offiziellen Anruf des Zolls handelt und fordert zur Herausgabe von Informationen auf. Die Anrufer nutzen dabei technische Methoden, um mit ihrer Rufnummer tatsächlich bestehende Rufnummern des Zolls zu imitieren. Der Zoll geht davon aus, dass die durch die Betrugsversuche gewonnenen Informationen dazu genutzt werden sollen, Geldzahlungen von den Betroffenen einzufordern und rät, solche Gespräche umgehend zu beenden.

Falsche Zollpost

Bei einer weiteren Betrugsmasche werden mit einem gefälschten Schreiben Lagergebühren für zwei Schrankkoffer angefordert, die angeblich am Flughafen Berlin-Brandenburg lagern. Im Kopf des Schreibens und als Wasserzeichen wird das Logo des deutschen Zolls verwendet, das Schreiben ist mit einem total gefälschten Amtssiegel versehen. Britta Miltner, Sprecherin bei der Generalzolldirektion erklärt:„Auch wenn hier das Logo des Zoll verwendet wird, stammt das Schreiben natürlich nicht vom deutschen Zoll. Wir empfehlen in jedem Fall Anzeige zu erstatten.“

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