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Zukunftspakt im Volkswagenwerk Braunschweig

10. März 2017
Personalvorstand Dr. Karlheinz Blessing (Bildmitte) bei der symbolischen Übergabe eines Batteriesystems an den Standort Braunschweig mit dem Betriebsratsvorsitzenden Uwe Fritsch (links) und Werkleiter Otto Joos (rechts). Foto: Volkswagen
Braunschweig. Zukunftspakt und Markenstrategie „Transform 2025+“ geben die Richtung für Volkswagen Braunschweig vor. Unter anderem die Entscheidung für den Ausbau der Batteriesystemfertigung war das zentrale Thema der Betriebsversammlung am Standort Braunschweig am Donnerstag.

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„Der Zukunftspakt nimmt Fahrt auf, wir setzen ihn eins zu eins um. Die Mannschaft in Braunschweig ist auf dem Weg der Transformation gut unterwegs. Hier wurden bereits in der Vergangenheit die richtigen Weichen gestellt. Das  zeigt die aktuelle Entscheidung des Vorstands, die Entwicklung und Fertigung von Batteriesystemen für den Modularen Elektrifizierungsbaukasten MEB  in Braunschweig erheblich auszubauen“, sagte  Dr. Karlheinz Blessing, Personalvorstand Volkswagen Konzern. Mit der Entscheidung zum Ausbau der Batteriesystemfertigung bekommt Braunschweig die Chance, eine zentrale Rolle im Rahmen der Elektromobilitätsstrategie der Marke Volkswagen zu übernehmen. Blessing bedankte sich bei seiner ersten Betriebsversammlung in Braunschweig bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für deren Einsatz und Engagement.

Sechs verschiedene Batteriesysteme

Zukünftig werden in Braunschweig zusätzlich zu den bisherigen Umfängen sechs Varianten von Batteriesystemen für die Marke Volkswagen im europäischen Markt gefertigt. Mit der Ausweitung der Fertigung werden auch neue Arbeitsplätze geschaffen, die im Rahmen des Transformationsprozesses vergeben werden. Das Batteriesystem für den Modularen Elektrifizierungsbaukasten wird am Standort Braunschweig im Kompetenz-Center Elektromobilität entwickelt und gefertigt. Seine wesentlichen Bauteile sind das Gehäuse, die Zellmodule sowie die Batterieelektronik. Gemeinsam mit den Komponenten-Leitwerken Kassel und Salzgitter – die für den MEB den Elektroantrieb fertigen werden – ist Braunschweig zentraler Treiber der E-Mobilitätsstrategie des Volkswagen Konzerns.

Die Batteriefertigung ergänzt die bisherigen klassischen Braunschweiger Kompetenzfelder wie den Werkzeugbau, den internationale Anlagenbau sowie Lenkung, Fahrwerk und geregelten Stoßdämpfer, die zukunftsfähig weiterentwickelt werden bei gleichzeitig konsequentem Auslauf langfristig nicht wirtschaftlicher Produkte.

Technologieführer im Bereich Schweißverfahren

„Die Stärken des Standorts werden wir nutzen, um bei bewährten Produkten durch Qualität, Produktivität und Preis zu überzeugen. Darüber hinaus legen wir viel Energie in die Entwicklung neuer Technologien, um uns als ersten Ansprechpartner für Batterietechnik im Konzern zu etablieren“, sagt Werkleiter Otto Joos. Braunschweig gilt im Konzern als Technologieführer für innovative Schweißverfahren, Achsen und Lenkungen hin zu komplexen elektromechanischen Komponenten.

Transformationsprozess des Standorts

Beim Transformationsprozess des Standorts stehen die Beschäftigten im Mittelpunkt. Für sie sollen passgenaue Arbeitsplätze angeboten werden. Um sie auf dem Weg in die Digitalisierung und Elektrifizierung zu begleiten, wird ein Transformations- und Trainingscenter geschaffen, das die Mitarbeiter berät und sie auf die Anforderungen des zukünftigen Arbeitsplatzes durch Qualifikations- und Trainingsmaßnahmen bestmöglich vorbereitet.

„Wir am Standort Braunschweig sind ‎Experten in Sachen Transformation. Wir waren immer offen für neue Produkte und haben den notwendigen Wandel mitgestaltet. ‎Das haben wir in der Vergangenheit immer wieder gezeigt. Braunschweig produziert nicht nur innovative Fahrwerkskomponenten. Mit dem Zuschlag für die MEB Batterie und weitere Batteriesysteme entwickelt sich das Werk zu einem wichtigen Eckpfeiler in der E-Mobilitätsstrategie von Volkswagen“, sagte der Betriebsratsvorsitzende Uwe Fritsch.

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