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Zwei Drittel aller Kinder werden falsch gesichert

24. November 2015 von
Michael Schlutow, die kleine Pia mit Mama, Birgit Grande, Detlev Quidde und Heidrun Möbius, bei der Übergab der Spende (von links). Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Kundengeschenke gibt es in diesem Jahr nicht von der Mercedes-Benz Niederlassung in Braunschweig. Man hat sich wie seit vielen Jahren dazu entschieden, stattdessen etwas zu spenden. So erhielt die Verkehrswacht Braunschweig am Dienstag einen Scheck über 5000 Euro. 


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Mit dem Geld können neue Kindersitze angeschafft werden. Denn immer noch werden zwei Drittel aller Kinder im Auto nicht richtig gesichert, erklärt Michael Schlutow, Verkehrssicherheitsberater, Polizei Braunschweig. Er sagte im Gespräch mit regionalBraunschweig.de, dass es leider immer wieder vorkomme, dass Eltern ihre Kleinen nicht richtig transportieren würden. Kommt es dann zu einem Unfall, dann könne dies schwerwiegende Folgen haben. Der richtige Platz für einen Sitz wäre in der Regel hinter dem Beifahrer, das richtige Modell und weitere Hilfestellungen könne man bei der Verkehrswacht oder der Verkehrssicherheitsberatung der Polizeiinspektion Braunschweig erfragen. Die Sitze können in der Verkehrswacht Braunschweig gegen eine Gebühr (zwischen zehn und 25 Euro) geliehen werden. Weitere Infos hier.

Michael Schlutow im Interview:

Unfalluntersuchungen belegen, dass ungesicherte Kinder gegenüber gesicherten Kindern bei einem Autounfall ein siebenmal höheres Risiko haben, schwere bis tödliche Verletzungen zu erleiden, so Heidrun Möbius (Verkehrswacht Braunschweig). Auch um dagegen etwas zu unternehmen, engagiert sich Mercedes-Benz in diesem Jahr für die Anschaffung neuer Sitze: „Mit großer Freude helfen wir der Verkehrswacht Braunschweig finanziell bei der Anschaffung neuer Kindersitze. Die Mitarbeiter leisten großartige Aufklärungsarbeit in Schulen, Kitas, Kinderarztpraxen und vielen anderen sozialen Einrichtungen“, so Detlev Quidde, kaufmännischer Leiter der Mercedes-Benz Niederlassung in Braunschweig.

Detlev Quidde am Mikrofon von regionalBraunschweig.de:

Heidrun Möbius ergänzte: „Viele Eltern, gerade auch mit Migrationshintergrund- bringen ihre Kinder unwissentlich in Gefahr, weil sie die Vorschriften der Verkehrsordnung nicht kennen oder verstehen. Mit den Kindersitzen demonstrieren wir in Zusammenarbeit mit der Polizei vor Orr die richtige Handhabung und Funktionalität von unterschiedlichen Kindersitzen und beraten in Sachen Verkehrssicherheit. Zusätzlich vermieten wir für einen begrenzten Zeitraum unsere Kindersitze auch an Eltern, Großeltern und Paten. Die Nachfrage steigt.“

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