265 Wohneinheiten geplant: Grünes Licht für Baugebiet Trakehnenstraße

3. April 2019
Dem Baubeginn steht nun nichts mehr im Wege. Symbolfoto: pixabay
Braunschweig. Der Weg für das neue Wohnquartier an der Trakehnenstraße in Stöckheim ist frei. Der Rat der Stadt Braunschweig verabschiedete am Dienstag die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans und den Bebauungsplan. Das teilt die Stadt Braunschweig mit.

Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer begrüßt den Beschluss: „Das Baugebiet Trakehnenstraße steht schon seit vielen Jahren auf unserer Agenda, und ich freue mich, dass nun endlich in absehbarer Zeit gebaut werden kann. Mit einem großen, flankierenden Maßnahmenpaket bauen wir die Infrastruktur in Stöckheim aus, was den neuen, aber auch den alteingesessenen Einwohnerinnen und Einwohnern zugutekommt.“

Zu den geplanten Projekten zählt insbesondere:

  • Ausbau des Kreisverkehrs Senefelderstraße/Mascheroder Weg. Entsprechende Mittel sind in den Haushalt eingestellt.
  • Fahrbahnverengungen in der Romintenstraße sowie in der Rossittenstraße zur Verkehrsberuhigung. Sie werden durch die Vorhabenträgerin für das Wohngebiet finanziert.
  • Der Baustellenverkehr wird gemäß städtebaulichem Vertrag über die Senefelderstraße geleitet.
  • Ausbau von Kindertagesstätten: Sowohl im Neubaugebiet Stöckheim-Süd als auch im Neubaugebiet Trakehnenstraße ist der Neubau von Kindertagesstätten vorgesehen und über städtebauliche Verträge abgesichert.
  • Ausbau der Schulinfrastruktur: Die Grundschulversorgung kann durch die Einbeziehung der Grundschule Melverode gesichert werden. Diese Schule hat entsprechende Reserven. Dabei wird im Rahmen der Festlegung der Schulbezirke sichergestellt, dass der Grundschule Melverode keine Kinder aus Leiferde zugeordnet werden. Gemäß Ratsbeschluss wird die Grundschule Stöckheim einschließlich der Außenstelle Leiferde als Ganztagsgrundschule prioritär ausgebaut.
  • Versammlungsstätte: Die Grundschule Stöckheim wird so ausgebaut, dass die Aula auch für außerschulische Veranstaltungen genutzt werden kann.
  • Ausbau der Sportinfrastruktur: In Stöckheim und Melverode ist zum Beispiel vorgesehen, Kunstrasenplätzeanzulegen und Beleuchtung sowie Funktionsgebäude zu verbessern. Haushaltsmittel sind vorhanden. Auch die Sportinfrastruktur in Leiferde soll verbessert werden (Bogenschießanlage, Kunstrasenkleinspielfeld).
  • Ausbau der Spielinfrastruktur: Ein Jugendplatz wird nicht nur den Bewohnern des neuen Wohngebietes, sondern auch den Jugendlichen aus den angrenzenden, bestehenden Wohngebieten zur Verfügung stehen. Der Spielplatz Ortelsburgweg wird ertüchtigt. Ferner werden in die geplanten öffentlichen Grünflächen Spielstationen integriert. Dies wird überwiegend von der Vorhabenträgerin finanziert.
  • Ausbau der Erholungsinfrastruktur: Durch die neuen Grünflächen entlang des Springbaches sowie im neuen Wohngebiet ergeben sich zahlreiche neue Wegeverbindungen, die zu Rundwegen unterschiedlicher Länge verbunden werden können. Besonders hervorzuheben ist die neue Querung der Stadtbahntrasse auf der Südseite des Springbaches. Alle Bewohner Stöckheims profitieren davon.

20 Prozent Sozialer Wohnungsbau

Gemäß städtebaulichem Vertrag wird die Vorhabenträgerin dazu verpflichtet, Wohnungen im Geschosswohnungsbau zu mindestens 20 Prozent im Rahmen des geförderten sozialen Wohnungsbaus zu errichten. Weiterhin wird sie dazu verpflichtet, ein Grundstück für ein gemeinschaftliches Wohnprojekt zu reservieren und anzubieten.

Die Planung für das zweiteilige Baugebiet sieht rund 250 Wohneinheiten für das Teilgebiet Trakehnenstraße und rund 15 für das Teilgebiet Breites Bleek vor. Davon sind etwa 147 Wohneinheiten in Einfamilienhäusern (freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhäuser, Reihenhäuser) und zirka 118 in Mehrfamilienhäusern.

Der Bebauungsplan „Trakehnenstraße/Breites Bleek“ ist wesentlicher Bestandteil der Umsetzung des Wohnraumversorgungskonzeptes der Stadt Braunschweig. Die bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen östlich der Trakehnenstraße und der Straße Breites Bleek sind als Wohnbaufläche gut geeignet. Sie sind an die vorhandenen Wohngebiete gut angebunden und können somit in den Ortsteil integriert werden.

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