AAI: Stellungnahme zur Diskussion über öffentliche Toiletten

5. April 2019
Symbolbild: Pixabay
Braunschweig. Anlässlich der Diskussion über die Errichtung drei weiterer öffentlicher Toiletten in der Innenstadt bezieht der Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig Stellung. Der AAI begrüßt ausdrücklich, dass die Stadt Braunschweig Mittel für weitere Toiletten in den Haushalt eingestellt hat und den in der Pressemitteilung vom 26. März kommunizierten Planungsstand, so heißt es in einer Pressemitteilung des AAI.

Bereits seit 2014 beschäftige der stetig wachsende Bedarf an öffentlichen Toiletten den AAI. Die Innenstadt sei attraktiv und vielseitig und folglich Anlaufpunkt für Braunschweiger und Gäste gleichermaßen. Diese würden durch die Straßen bummeln, einkaufen und gehen essen. Sie würden ihre Freizeit in einer der zahlreichen Kultureinrichtungen verbringen oder bei einer der vielen Veranstaltungen. Vor dem Hintergrund statistischer Entwicklungen wie der Steigerung der Tourismuszahlen von rund 480.000 Gästeübernachtungen in 2010 zu 685.000 in 2018 und Nutzungsentwicklungen in innerstädtischen Quartieren wie dem Kultviertel sei der Bedarf umso höher.

Ein Kompromiss muss her

Aufgrund der Entwicklung, insbesondere des Nachtlebens im Kultviertel, sehe der AAI dort den dringendsten Handlungsbedarf, gestützt von der Stellungnahme des Mitglieds Kultviertel (Friedrich-Wilhelm-Viertel e. V.). Die Einschätzung des Vereins, dass der von der Stadtverwaltung dort favorisierte Standort nicht der Beste sei, unterstütze der AAI und erwarte, dass Politik und Stadtverwaltung an ihrem Plan festhalten, das Thema zusätzliche Toilettenstandorte anzugehen und sich dabei auf Standorte mit dem höchsten Bedarf konzentrieren sowie sich neuen Konzepten nicht verschließen.

Eine Überprüfung bestehender Konzepte vor dem Hintergrund des jeweiligen baulichen Umfelds der Standorte sowie eine Beurteilung adäquater Vorschläge, wie sie der Kultviertel-Verein in seiner Stellungnahme vorbringe, könne eine Reduzierung der Kosten und damit einen Kompromiss für alle beteiligten Akteure bedeuten.

Lesen Sie auch:

Grüne für weitere WC-Anlagen: CDU-Ablehnung ist bürgerfern

Drei neue Toiletten in der Innenstadt und in Parks geplant

Medienpartner
Anzeigen
Veranstaltungen
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006