AfD will „harte Tabuzonen“ für Windräder

10. März 2019
Windenergieanlagen sorgen teilweise für kontroverse Diskussionen. Archivfoto: Alexander Panknin
Region. Derzeit wird im Regionalverband an einem Satzungsbeschluss zur Änderung des Regionalen Raumordnungsprogramms für den Großraum Braunschweig bezüglich der „Weiterentwicklung der Windenergienutzung" gearbeitet. Hierzu hat die AfD-Fraktion im Regionalverband einen Änderungsantrag eingereicht. Sie will "harte Tabuzonen" für Windräder. Das teilt die Fraktion mit.

Der Antrag, der am 14. März in der Verbandsversammlung behandelt wird, fordert, dass der Satzungsbeschluss verschoben wird und die Ausschlusskriterien für die Windenergie-Vorrangflächen um einige Punkte für „harte Tabuzonen“ erweitert werden. Demnach dürfe der Mindestabstand von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung das zehnfache der Gesamthöhe nicht unterschreiten. Die Menschen in den benachbarten Ortschaften sollen durch Bürgerentscheide beteiligt werden. Und die Fünf-Kilometer-Schutzzone um den Elm solle ausnahmslos gelten.

„Enorme Nachteile durch Windparks“

Seit 2011 mit der Planung der Vorrangflächen begonnen wurde hätten sich Windkraftanlagen weiterentwickelt und erreichten inzwischen Höhen von 300 Meter. Hierdurch sei der Einfluss auf die Umgebung erheblich gestiegen, so die AfD. Den Bürgern entstünden durch Windparks enorme Nachteile: Wertverlust der Grundstücke, gesundheitliche Beeinträchtigung durch Schattenwurf und Infraschall sowie eine Zerstörung der Kulturlandschaft. Daher seien die Mindestabstände entsprechend hoch zu setzen, fordert die AfD. Eine notwendige Akzeptanz werde durch Bürgerentscheide sichergestellt.

Der Elm sei ein bedeutsames Erholungsgebiet im Großraum Braunschweig und daher entsprechend zu schützen, so wie das in dem Landschaftsbildgutachten von 1997 auch schon gefordert wurde.

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