Aktueller Stand: Wohnungen auf dem alten Klinik-Gelände

8. Juni 2016 von
Etwa 150 neue Wohnungen sollen in den kommenden fünf Jahren auf dem Areal des ehemaligen Klinikstandortes an der Gliesmaroder Straße entstehen. Außerdem ist ein neuer Lebensmittelmarkt in dem Gebiet geplant. Foto: Robert Braumann

Braunschweig. Etwa 150 neue Wohnungen sollen in den kommenden fünf Jahren auf dem Areal des ehemaligen Klinikstandortes an der Gliesmaroder Straße entstehen. Außerdem ist ein neuer Lebensmittelmarkt in dem Gebiet geplant.

Auf dem ehemaligen Klinikgelände an der Gliesmaroder Straße will die Volksbank BraWo Projekt GmbH im südlichen Teil des Grundstücks Wohnbebauung mit rund 130 Wohneinheiten und im nördlichen Teil zwei Gebäudekomplexe mit Wohn- und Büronutzungen sowie einem Nahversorgungsmarkt errichten. 150 neue Wohnungen bedeuten auch einen erhöhten Bedarf an Parkplätzen. Es sind Tiefgaragen unter den vierstöckigen Wohngebäuden geplant.

Norman Lies, Presssprecher der Volksbank BraWo gibt einen Überblick zu den Arbeiten: „Die Abbrucharbeiten sind zum Großteil beendet, lediglich einige Restarbeiten sind noch zu leisten. Der Rückbau von Asphaltflächen vor dem Altgebäude steht noch aus, da diese momentan noch für die Baufahrzeuge genutzt werden. Zu den Restarbeiten gehört auch das Auffüllen einer Baugrube. In spätestens zwei Wochen sollte die Entsorgung des Bauschutts erfolgt sein. Diese Arbeiten werden mit besonderer Sorgfalt vorgenommen. Die ausführende Firma sortiert und entsorgt getrennt (Beton, Mauerwerk, Gussasphalt etc.). Da nach dem Abbruch Proben des Materials entnommen werden und es erst nach Vorliegen der Analyse entsorgt wird, kann es sein, dass zu diesen Zeitpunkten der Eindruck entsteht, dass keine Arbeiten stattfinden. Tatsächlich hat die Abbruchfirma ATR durchgehend gearbeitet – außer an einem Tag, an dem eine Sicherheitseinweisung für die gesamte Firma stattfand.“

Schutt ging nach Goslar

Wie bei jedem Tiefbauvorhaben im innerstädtischen Bereich sei auch im Langen Kamp Unvorhergesehenes zu Tage gekommen: Unter dem Verwaltungsgebäude stießen die Arbeiter auf eine einen Meter starke Lage aus Sandstein, die ausgebaut werden musste. Dies stellte aber kein großes Problem dar, so Lies. Weiterhin musste das Abbruchmaterial bis Goslar gefahren werden, da die Kapazitäten der umliegenden Deponien aufgrund diverser gleichzeitig stattfindender Abbrucharbeiten ausgelastet waren. „Die Abbrucharbeiten finden in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Braunschweig ab, vor allem geht es dabei um den Baumschutz. Im Bereich der Bäume wurden Mauern und Wege vorsichtig per Hand abgetragen. Der weitere Zeitplan: Derzeit läuft die Endabstimmung mit der Stadt Braunschweig. Der Erschließungsbeginn ist für Anfang August vorgesehen“, so Lies weiter.

Medienpartner

Anzeigen
Veranstaltungen
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006