Essbare Stadt: Prüfantrag ist beschlossen

3. Juni 2015 von
Der Prüfungsantrag der Piratenpartei für die "essbare Stadt" wurde im Rat der Stadt beschlossen. Symbolfoto: Sina Rühland

Braunschweig. Wie der Rat der Stadt am Dienstagabend beschlossen hat, soll der Antrag der Piratenpartei auf das Anpflanzen von Obstbäumen und Hecken geprüft werden (BraunschweigHeute.de berichtete).

Obst für die allgemeine Nutzung anbieten – der Prüfungsantrag der Piratenpartei ist beschlossen. So regt die Partei an, im städtischen Gebiet etwa Himbeer- oder Stachelbeersträucher, Esskastanien oder Obstbäume anzupflanzen. Zur Antragsbegründung schreibt die Partei: „Das städtische Grün übernimmt im Rahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung nicht nur ästhetische, sondern auch ökologische und ökonomische Funktionen. Mit dem Konzept ‚Essbare Stadt‘ werden die Einwohner Braunschweigs für ihre städtischen Grünflächen sensibilisiert und weitere Nutzungsmöglichkeiten eröffnet.“

Nun muss geprüft werden, ob es eine eventuell nutzbare Fläche für die Umsetzung vorhanden ist, wie hoch die Kosten der Pflege wären und inwieweit die bisher vorhandenen und öffentlich zugänglichen Obstbäume von der Bevölkerung genutzt werden. Zusätzlich müsse man bedenken, so Dr. Wolfgang Büchs, BIBS-Fraktion, dass sich die Schadstoffbelastung auch auf Grünflächen und somit auf mögliche Obstbäume- und Sträucher auswirkten.

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