„Architekten Rüdiger“ gewinnt im Wettbewerb um St. Petri-Projekt

12. November 2018
Visualisierung des 1. Preises. Quelle: Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig
Braunschweig. Das Braunschweiger Architekturbüro „Architekten Rüdiger“ hat den ersten Preis im Wettbewerb um die Bebauung der Freifläche an der St. Petri-Kirche (Lange Straße, Gördelingerstraße) in der Braunschweiger Innenstadt gewonnen. Das geht aus einer Pressemeldung der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig hervor.

Die Landeskirche Braunschweig hatte mehrere Büros gebeten, Entwürfe und Modelle zu erstellen, wie eine künftige Gestaltung des Geländes aussehen könnte.

Das Preisgericht unter Vorsitz des Bremer Architekten Prof. Manfred Schomers würdigte die Arbeit von „Architekten Rüdiger“ als einen „positiven und eigenständigen städtebaulichen Ansatz“, indem die Petrikirche in eine „skulpturale Blocklösung“ eingebunden werde. Prägnant sei auch die Höhenentwicklung des Gebäudes, die von der Langen Straße zur Kirche und zur Straße an der Petrikirche hin abnimmt, heißt es in der Jurybewertung.

Weitere Verhandlungen vor Baubeginn

Mitglieder des Preisgerichtes waren außerdem der Braunschweiger Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer sowie Vertreter der Landeskirche. Das zu bebauende Grundstück gehört sowohl der evangelischen Kirchengemeinde St. Petri als auch der Stadt. Geplant werden sollte eine Wohnbebauung sowie eine Nutzung des Gebäudekomplexes durch die Kirchengemeinde.

Vor einem konkreten Baubeginn müssen allerdings weitere Verhandlungen mit der Stadt über den Bebauungsplan sowie den Erwerb des städtischen Grundstücks erfolgen, betont der Leiter des Grundstücksreferates der Landeskirche, Landeskirchenrat Christian Fehrmann. Außerdem muss die Kirchenleitung die Baumaßnahme noch beschließen.

Eine öffentliche Ausstellung, die am Mittwoch, 14. November, um 16.30 Uhr in der St. Petri-Kirche eröffnet wird, zeigt alle Modelle und Entwürfe, die im Rahmen des Wettbewerbs eingereicht wurden. Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer und Oberlandeskirchenrat Dr. Jörg Mayer, Leiter der Finanzabteilung der Landeskirche, erläutern die Arbeiten.

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