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Bahn zwischen Braunschweig und Gifhorn soll schneller werden

26. Januar 2018 von
An unbeschrankten Bahnübergängen wie hier am Pepperstieg müssen die Züge abbremsen. Foto: Alexander Dontscheff
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Braunschweig. Die Bahnstrecke zwischen Braunschweig und Gifhorn soll optimiert werden. Das Ziel dabei ist, Fahrzeitgewinne zu generieren, um diese für Taktverdichtungen und zusätzliche Halte nutzen zu können. In der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am Mittwoch, stellte die Verwaltung erste mögliche Maßnahmen vor.

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Der Regionalverband Großraum Braunschweig befasse sich derzeit mit den Fahrzeiten und der Infrastruktur entlang der Eisenbahnstrecke Braunschweig-Gifhorn. Ein Ansatzpunkt, um die Bahn schneller zu machen, könnten die unbeschrankten Bahnübergänge darstellen. Aufgrund der Sicherungstechnik könne hier teilweise nur mit einer Streckengeschwindigkeit von 30 km/h anstatt der üblichen 80 km/h gefahren werden. Daher gebe es Überlegungen von Seiten des Regionalverbandes, ob an einzelnen Bahnübergängen Veränderungen vorgenommen werden können. Konkret handele es sich um die Bahnübergänge Vossenkamp, Lüderitzstraße und Pepperstieg:

  • Der Bahnübergang Vossenkamp verbindet die Straßen Vossenkamp und Abtstraße, etwa in Höhe des Leichtweiß-Institutes der TU Braunschweig und ist derzeit die einzige für Fahrzeuge nutzbare Anbindung an den Kleingartenverein Himmelreich.
  • DerBahnübergang Lüderitzstraße erschließt mehrere landwirtschaftliche Grundstücke, die in einem Dreieck zwischen Wabe, Schunter und der Bahnstrecke gefangen sind und nur über diesen Bahnübergang in Verlängerung der Lüderitzstraße in Querum erreicht werden können.
  • DerBahnübergang Pepperstieg quert die Bahnstrecke im Bereich der gleichnamigen Straße westlich der Ortslage Querum. Hierzu liegt bereits ein Beschluss des Planungs- und Umweltausschusses vor (regionalHeute.de berichtete), der dem Regionalverband mitgeteilt wurde.

Bei den anderen beiden Übergängen steht die Verwaltung in Kontakt mit dem Regionalverband. Sobald es konkrete Planungen von Seiten des Regionalverbandes gäbe, würde die Verwaltung die entsprechenden politischen Gremien einbinden. 

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