Bebauungsplan Kurzekampstraße-Südwest Thema in Einwohnerfragestunde

9. Mai 2018
Plan: Stadt Braunschweig
Braunschweig. Die Verwaltung empfiehlt die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes mit örtlicher Bauvorschrift "Kurzekampstraße-Südwest", GL 53. Am Mittwoch, 16. Mai, ab 19 Uhr ist der Bebauungsplan Thema in der Sitzung des Stadtbezirksrates 112, Wabe-Schunter-Beberbach, im BegegnungsZentrum Gliesmarode, Am Soolanger 1.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Stadtplanung und Umweltschutz stellen im Rahmen der Sitzung den Bebauungsplan vor. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können im Rahmen der Einwohnerfragestunde ihre Fragen zur Planung stellen. Im Weiteren befasst sich am 30. Mai der Planungs- und Umweltausschuss damit, bevor am 5. Juni der Verwaltungsausschuss über die Auslegung entscheidet. Während der Auslegung können die Bürgerinnen und Bürger sich erneut zur Planung äußern.

Der Bebauungsplan hat das Ziel, auf den Flächen des ehemaligen „Praktiker“-Baumarktes ein neues gemischtes Quartier zu realisieren. Im Rahmen der Nachnutzung ergibt sich für den Standort Kurzekampstraße-Südwest die Chance, eine architektonisch hochwertige Bebauung mit rund 300 Wohnungen sowie weiteren Einrichtungen wie Büros, einem Boardinghaus und einem Biomarkt umzusetzen.

Im Sinne der gesamtstädtischen Entwicklung Braunschweigs wird der Schaffung von Wohnraum eine hohe Priorität eingeräumt. Günstig wirkt sich am Standort Kurzekampstraße-Südwest die Kombination aus Wohnen und Arbeiten aus. Mit den Planungen zum Baugebiet „Kurzekampstraße-Südwest“ wird aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach zentral gelegenem und gleichzeitig bezahlbarem Wohnraum ein angemessenes Angebot geschaffen.

Vitaler Stadtbaustein entsteht

Aufgrund der Lage nahe der Innenstadt und der Technischen Universität Braunschweig ist das Gebiet für die Entwicklung eines verdichteten städtischen Quartiers geradezu prädestiniert. Insbesondere durch die zentrale Lage, die leistungsfähige Erschließung und die gute Anbindung an das Fuß- und Radwegenetz kann eine nachhaltige Sicherung der vorhandenen Infrastruktur- und Versorgungsangebote des näheren Umfeldes und der Stadt erreicht werden. Darüber hinaus wird durch die vorliegende Planung den Wohn- und Arbeitsbedürfnissen einer wachsenden Bevölkerung sowie den allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse Rechnung getragen. Durch die Schaffung einer angemessenen Nutzungsmischung innerhalb des Quartiers und einer guten Einbindung in die vorhandenen Strukturen der Innenstadt entsteht ein vitaler Stadtbaustein, von dem zu erwarten ist, dass er über die Plangrenzen hinaus positive Impulse auf die umliegenden Gebiete ausstrahlt.

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