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Bedarf an Gewerbeflächen in Braunschweig weiterhin hoch

9. Februar 2018
Die Nachfrage an Gewebeflächen in Braunschweig ist weiterhin hoch. Archivfoto: Stadt Braunschweig
Braunschweig. Wir die Stadt Braunschweig mitteilte, wurden im Jahr 2017 rund 10.200 Quadratmeter Gewerbefläche verkauft. Die Summe verteilt sich auf drei Flächen in den Gewerbegebieten Waller See, Rautheim-Nord und Hansestraße-West. Bei den drei Flächenverkäufen handelt es sich um jeweils eine Neuansiedlung, eine Verlagerung und eine Unternehmenserweiterung.

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Damit stehen laut Stadtverwaltung aktuell noch etwa 2,9 Hektar an städtischen Gewerbeflächen ohne Branchenbindung zur sofortigen Vermarktung zur Verfügung. „Die Nachfrage nach Gewerbeflächen war wie in den Vorjahren auch 2017 unverändert hoch“, so Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa. Zu Flächen in einer Größenordnung von 15 Hektar steht die Wirtschaftsförderung in Gesprächen zur Projektierung. Für diese Flächen liegen daher bereits Reservierungen vor.

Da aufgrund der Flächenknappheit nicht alle Anfragen bedient werden können, führe die Wirtschaftsförderung Wartelisten. „Den im letzten Jahr verkauften 1,1 Hektar Gewerbeflächen steht ein jährlicher Bedarf von durchschnittlich etwa 7,5 Hektar gegenüber“, so Leppa. Aktuell seien der Braunschweig Zukunft GmbH mehr als 40 kleine bis mittlere Unternehmen bekannt, die nach einer geeigneten Gewerbefläche suchen. Der Gesamtbedarf liege bei über 20 Hektar. Auch daher vermittele die Wirtschaftsförderung zusätzlich geeignete Immobilien bzw. Flächen privater Anbieter.

Zusätzlich sind am Forschungsflughafen noch rund 18 Hektar Gewerbeflächen vorhanden. Diese sind allerdings Unternehmen aus dem Mobilitätsbereich vorbehalten, also beispielsweise Firmen aus der Luft- und Raumfahrt und der Verkehrstechnik. „Mit der Eröffnung des Lilienthalhauses hat der Forschungsflughafen als Standort für Unternehmen nochmals an Attraktivität gewonnen“, so Leppa. „Die Gewerbeflächen am Forschungsflughafen geben uns die Möglichkeit, dieses europaweit bedeutende Mobilitätscluster weiter auszubauen.“

Den Flächenengpass im übrigen Stadtgebiet soll die Umsetzung des Gewerbeflächenentwicklungskonzepts lindern. Im laufenden Jahr werden die Restflächen am Waller See im Umfang von rund 24 Hektar erschlossen. Für das geplante interkommunale Gewerbegebiet Braunschweig-Salzgitter läuft derzeit eine Machbarkeitsstudie. Schnellstmöglich will die Stadt zudem neue Flächen in den Gewerbegebieten Wenden-West und Peterskamp-Süd entwickeln.

 

 

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