Bequeme Autofahrer als Gefahr: Poller für den Erfurtplatz?

22. Januar 2019 von
Geht es nach der SPD im Stadtbezirksrat, sollen Poller das Befahren des Erfurtplatzes verhindern. Foto: Archiv/Alexander Dontscheff
Braunschweig. Die SPD im Stadtbezirksrat Heidberg-Melverode fordert die Aufstellung von Pollern auf dem Erfurtplatz. Passanten sollen dadurch vor Autofahrern geschützt werden, die vor den Schaufensterfronten der Geschäfte vom Parkplatz fahren würden. Ein entsprechender Antrag wird in der Sitzung des Stadtbezirksrates am morgigen Mittwoch behandelt.

„Täglich kommt es mehrfach zu Gefahrensituationen für Passanten, weil Autofahrer, die auf dem Erfurtplatz vorwärts einparken, zu bequem sind, rückwärts wieder herauszufahren“, begründet Gerald Gaus, SPD-Fraktionsvorsitzender im Stadtbezirksrat, den Antrag. „Beim Ausparken und Verlassen des Parkplatzes fahren sie nicht rückwärts, sondern vorwärts, direkt entlang der Schaufensterfronten der Geschäfte heraus. In den wärmeren Jahreszeiten direkt an den Freisitzen der Außengastronomie vorbei“, so Gaus. Er selbst sowie die Bezirksbürgermeisterin und auch andere Mitglieder des Stadtbezirksrates hätten häufiger erlebt, dass es hierbei immer wieder zu „Beinahe-Personenschäden“ komme. Zudem erfolgten übelste Beschimpfungen, warum der Weg nicht freigemacht werde.

„Die Installation von Pollern würde das Vorwärtsherausfahren der Autos verhindern. Die BBG als anliegende Immobilieneigentümerin auf der Seite des Geschäftes Wiedmann hatte vor einiger Zeit bereits hierfür ihre Zustimmung signalisiert“, erklärt Gerald Gaus.

Widmung als Fußgängerzone möglich?

Die Verwaltung solle nun auf beiden Seiten der Parkflächen jeweils einen für Rettungskräfte, Feuerwehr und Marktbeschicker beweglichen Poller, zirka in Höhe des Geschäftes „Papier Wiedmann“ sowie auf der anderen Seite (des Eiscafés) einen weiteren vor der Sitzbank/Telefonzelle installieren. Außerdem soll geprüft werden, ob der direkte Bereich unmittelbar vor den Ladenzeilen am Erfurtplatz als Fußgängerzone gewidmet werden könne. Im Rahmen eines Ortstermins sollen mögliche Maßnahmen zum Schutz der Passanten abgeklärt werden.

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